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Prozess gegen mutmaßliche Geldfälscher haben begonnen

gebracht haben, sagte Staatsanwalt Eric Samel. Das Falschgeld sei dann in Geschäften und Lokalen unter anderem in Berlin, Niedersachsen und Trier ausgegeben worden.

Der 29-Jährige räumte die Taten vor Gericht ein. Er habe aber mit dem Verkauf der gefälschten Scheine an die Mitangeklagten kein Geld verdienen wollen, ließ er über seinen Verteidiger erklären. Stattdessen habe er einem Geschäftsfreund in Neapel helfen wollen. Dieser sei in Italien mit Falschgeld betrogen worden, der Angeklagte habe das Geld für ihn im Ausland absetzen wollen. Ein entfernter Verwandter in Niedersachsen habe dann die Kontakte zu Abnehmern geknüpft - dafür soll dieser jeweils Provisionen bekommen haben.

Die Bande war im November 2014 im nördlichen Saarland bei Otzenhausen aufgeflogen. Die Polizei schnappte zu, nachdem verdeckte Ermittler einen Scheinankauf von weiteren 100 000 Euro angebahnt hatten. Dafür war ein Kaufpreis von 19 000 Euro vereinbart worden. Vier der Angeklagten im Alter zwischen 26 und 29 Jahren wohnen in Niedersachsen, zwei in Frankreich. Der Prozess soll zunächst bis 8. Juli gehen.

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