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Punkrocker kann's nicht lassen: Nächste Schlager-Ulknummer am Start

Beim Dreh auf dem Rastplatz an der A 6 bei Sötern. Wie schon in den beiden Videos zuvor, zeigt sich Michael Schirra auch diesmal äußerst knapp bekleidet. Auf seiner Tafel die klare Ansage: für Schlager arbeiten zu wollen.

Beim Dreh auf dem Rastplatz an der A 6 bei Sötern. Wie schon in den beiden Videos zuvor, zeigt sich Michael Schirra auch diesmal äußerst knapp bekleidet. Auf seiner Tafel die klare Ansage: für Schlager arbeiten zu wollen.

Sozialpädagoge, Punkrocker, Schlagerfutzi in einer Person: Michael Schirra vereint diese drei an sich sehr gegensätzlichen Attribute auf äußerst geschickte Art und Weise.

Fürs Nonnweiler Jugendbüro arbeitet er hauptberuflich, verdient unter anderem als Schoolworker seine Brötchen. Seine ganz große private Leidenschaft – neben seiner kleinen Familie, mit der er im Waderner Stadtteil Noswendel lebt: der Punk. Deswegen ist die musikalische Heimat des gebürtigen Löstertalers die Irish-Folk-Punkband „The Feelgood McLouds“. Der gehört er seit Jahren schon an.

Und damit er nicht aus der Übung seines ganz auf ihn zugeschnittenen Dreiklangs kommt, legt er mit einem neuen Video nach, das an diesem Donnerstag im Internet veröffentlicht wird. Eine Schlager-Parodie, die dritte binnen eines Jahres. Der neuste Titel: „Trampen nach Norden“. „Dafür haben wir auch auf der Autobahn gedreht“, berichtet der 35-Jährige. Vielmehr auf einem Parkplatz an der nordsaarländischen A 6 bei Nohfelden-Sötern. Dort posierte er vor der Kamera mit ausgestrecktem Daumen und einem Pappschild, wie es jene tun, die Vorbeifahrenden ihr Ziel signalisieren wollen. Dabei hoffen sie, zumindest ein kleines Stück ihrem Wunschort näher gebracht zu werden. Nur dass bei Schirra keineswegs eine nördliche Stadt draufsteht, sondern „Wanna work for Schlager “ – frei übersetzt: Für Schlager tu' ich alles.

Für den mittlerweile dritten musikalischen Abweg wählte er einen Titel der saarländischen Punkband Pascow, den er zu einer Persiflage abwandelte.

So bleibt er sich treu, den klassischen Schlager zu verballhornen und zu Party-Gassenhauern umzufunktionieren.

Wie bei den beiden Produktionen zuvor hält der Vollblut-Musiker an der Kooperation mit dem Hasborner Tobias Scheid fest. Der war wiederum sowohl für das musikalische Arrangement zuständig als auch für den Musikclip, den er produzierte.

Die beiden vorherigen Werke „Prima Martina“ und „St. Tropez, Mallorca (Heinz, mach' mir noch rein)'' vereinten Abertausende Klicks beim Internet-Anbieter Youtube auf sich. Beim Dreh zum St.-Tropez-Song holte er sich Verstärkung aus Ottweiler und trat mit dem Männerballett „Die Lumumbas“ des Karnevalsvereins „So war noch nix 1847“ aberwitzig vor die Linse.
 

Anfragen für Fastnacht

Es folgten Auftritte unter anderem in Jugendclubs, währenddessen er sein eher überschaubares Schlager-Repertoire zum Besten gab. Aber das soll ja Zuwachs erhalten. Spätestens für die Fastnachtszeit. Schirra: „Ich habe schon einige Anfragen.“ Sein Kompagnon Scheid konkretisiert: „Einige Tage sind schon ausgebucht.“
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