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Q-Park bittet wieder um Geduld

Symbolfoto

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Parkschein rein, EC-Karte hinterher, fertig. Von wegen. Sobald das Unternehmen Q-Park die Rechnerprogramme in seinen Parkhäusern aktualisiert, setzt das Vertrautes außer Kraft. EC-Karten und Prepaid-Tickets sind vorübergehend nicht mehr an den Kassenautomaten des betroffenen Parkhauses nutzbar.

Das hatte schon vor einigen Wochen Q-Park-Kunden auf die Palme gebracht. Den Verkehrsexperten Alexander Keßler zum Beispiel, ein Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion. Er hielt die Kartenprobleme für erledigt, nachdem das Unternehmen in der SZ auf seine Kritik reagiert hatte.

Q-Park-Marketingreferentin Petra Ahrendt stellte ihre Mitteilung vom 13. April unter den Titel „Kassenproblem bei Q-Park aufgrund von Software-Update behoben“. „Dabei waren an wenigen Tagen im März die EC-Kartenzahlung sowie die Nutzung von Prepaidkarten teilweise in einigen Objekten nicht möglich“, schrieb sie. Alles schien also wieder im Lot.

Umso erstaunter war Keßler, als er vor wenigen Tagen erneut vor einem Aufkleber stand mit der Aufschrift: „EC-Zahlung an dieser Kasse momentan nicht möglich.“ Was war da los?

Unternehmenssprecherin Ahrendt machte auf SZ-Anfrage klar, dass die Arbeiten an den Rechnern der Saarbrücker Q-Park-Häuser noch nicht abgeschlossen seien. Diese 19. Kalenderwoche habe gestern mit der Rechnerumstellung im Haus am Staatstheater begonnen. Am Mittwoch, 6. Mai, folge das Objekt an der Westspange.

Für eine Aktualisierung der Software setze der Hersteller zwei Arbeitstage an. Weil die Automaten dann nicht mit dem jeweiligen Rechner verbunden seien, lasse sich die Gebühr nur in bar statt per EC-Karte bezahlen. Während der Umbauzeit lasse sich zudem die Prepaidkarte nicht nutzen. Und zwar weder, um ins Objekt zu gelangen, noch als Zahlungsmittel. Ahrendt: „Q-Park empfiehlt den Inhabern von Prepaidkarten, in dieser Zeit ein Parkticket zu ziehen und am Automaten bar zu bezahlen.“

Gewirkt haben Kesslers Kritik und der erste Artikel in der SZ offenbar. Denn Q-Park will nicht mehr nur reagieren, sondern „aufgrund der aktuellen Berichterstattung in den Medien“ künftig über Umstellungsarbeiten an Park-Anlagen „frühzeitig informieren“.
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