L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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RTL sucht Supertalente in Saarbrücken

 Vom schrägen Vogel bis zur seriösen Schülerin, vom Stripper bis zur Sängerin – das Casting zur RTL-Show „Das Supertalent“ versammelte gestern in einem Saarbrücker Hotel Bewerber aus der ganzen Region. Bevor sie in die TV-Shows und vor die prominente Jury dürfen, mussten sie zunächst in einem kleinen, unspektakulären Raum ihr Talent unter Beweis stellen.

„Ich singe schon mein ganzes Leben und würde gerne auf die Bühne“, sagt Laura Kreuzberger, 19, aus Pirmasens. Doch egal, wie das Casting für sie ausgeht, für die Abiturientin steht fest: „Ich gehe den sicheren Weg und studiere erst Musik auf Lehramt.“

Während sie ganz entspannt wirkt, sich die Wartezeit mit Lernen vertreibt, nutzt Giovanni Weisheit jede Minute, um in der Lobby seine Jonglage-Nummer mit Keulen zu proben: „Ich komme aus einer Artistenfamilie“, sagt der 21-Jährige. Schon als Kind trat er auf.

Tyra Thomas aus Pirmasens erinnerte dagegen zumindest optisch an Alicia Keys . Und auch stimmlich wollte sie mit einem Lied des US-Soul-Stars überzeugen: „Ich will gewinnen“, verrät die 14-Jährige. Kurz vor dem Casting hatte sie noch Pech und verletzte sich am Finger. Ob ihr später bei ihrem Vorsingen das Glück doch noch hold war und sie es eine Runde weiter geschafft hat, erfährt sie – wie alle Kandidaten – erst im Sommer.

Ernst Spätling aus Merzig hatte nach seinem Casting jedoch schon mal ein gutes Gefühl. „Ich trete bereits seit über 50 Jahren als Table-Dancer auf“, sagt der 67-Jährige, der sich selbst als ältesten Künstler dieser Art in Deutschland bezeichnet. Zurzeit arbeitet er vom Tänzer bis zum Thekenhelfer als Mini-Jobber in einer Discothek. Warum hat er vorher noch nie an einem Casting teilgenommen? „Zu meiner Zeit gab es das noch nicht“, erklärt er.

„Der Baron kommt“, ruft ein Team-Mitglied, als Raymond Busch im passenden Outfit das Hotel betritt. Der 53-Jährige erzählt, dass er früher einen Schrottplatz besessen habe und wegen Steuerhinterziehung in den Knast musste. Nun möchte sich der Homburger als Sänger versuchen: „Ich habe mich ein bisschen auf Udo Jürgens spezialisiert, den ich sehr verehrt habe“, sagt er. Er besitze bereits einen Plattenvertrag.

Auch ein „Wiederholungstäter“ ist unter den Bewerbern: Jesse Fischer, 36, aus Saarbrücken . Seit 2009 hat er jedes Jahr mitgemacht. Bei seinen bisherigen Auftritten versuchte er sich etwa als Stripper und erntete dafür Buhrufe und Kritik von Dieter Bohlen : „Aber es tut immer wieder gut, dabei zu sein.“  
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