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RW Erfurt vor Spiel gegen FCS in der Bedrängnis

Erfurt. Man sollte meinen, die Spieler des Fußball-Drittligisten Rot-Weiß Erfurt werden heute mit gemischten Gefühlen in den Bus Richtung Saarland steigen. Froh sind sie, da sie den Wirbel um die Bestrafung von sechs Mitspielern (wir berichteten) zumindest zeitweise hinter sich lassen können. Genervt sind sie, weil ihnen deswegen am Samstag beim 1. FC Saarbrücken (14 Uhr, Ludwigspark) mit Torwart Markus Rickert und Gaetano Manno zwei Stammkräfte fehlen, die zusätzlich zur Geldstrafe vereinsintern für ein Spiel gesperrt wurden.

„Das beeinflusst uns nicht. Da rutschen jetzt zwei andere Spieler nach, die ihre Chance nutzen wollen“, erklärt Erfurts Routinier Olivier Caillas, der nicht zu den Bestraften gehört: „Solche Sachen kommen vor im Fußball. Wir müssen als Mannschaft nun einfach noch dichter zusammenrücken.“ Der mittlerweile 33-jährige gebürtige Homburger trug von 1998 bis 2000 das Trikot des FCS, spielte danach für Alemannia Aachen, SpVgg. Greuther Fürth, Grenoble Foot, Wehen Wiesbaden und Fortuna Düsseldorf, ehe er 2010 nach Erfurt wechselte. Mit Erfurt landete er am Ende der vergangenen Saison zwei Punkte vor dem FCS auf Tabellenplatz fünf.

„Natürlich haben vergangenes Jahr viele in Erfurt davon geträumt, den dritten Platz noch zu erreichen“, blickt der Saarländer zurück und erklärt, warum es in dieser Saison beim derzeit Tabellen-15. noch nicht läuft: „Wir spielen nicht wirklich schlechter, aber es fehlt uns das gewisse Etwas.  Aber die Liga ist sehr ausgeglichen, da kann noch viel passieren.“



Caillas, der für die Thüringer in dieser Saison in bisher zwölf Einsätzen drei Tore erzielte, freut sich auf das Spiel im Ludwigspark. „Saarbrücken war mein Durchbruch im Profifußball. Meine Eltern und mein Bruder leben im Saarland. Sie werden am Samstag da sein, und da möchte ich eine gute Leistung zeigen.“

Dass es vielleicht einer der letzten Auftritte in Ludwigspark sein könnte, betrübt Caillas nicht: „Ich fühle mich gut, habe Spaß und will den Beruf noch ein paar Jahre ausüben.“ Eine anschließende Rückkehr ins Saarland scheint ausgeschlossen: „Meine Frau kommt aus Aachen und wir haben ein Haus in Düsseldorf“, wiegelt der Saarländer ab.

Die Pokal-Begegnung des FCS beim VfL Primstal findet am 12. November statt (15 Uhr).
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