L365 Weiskirchen Richtung Nonnweiler Sitzerath Gefahr durch defektes Fahrzeug L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (08:29)

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Rabatte sollen Kunden in die Geschäfte locken

Nachrichten aus der Region Saarlouis.

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Kreis Saarlouis. Bei den Rabatten ist das Ende der Fahnenstange vielerorts schon fast erreicht. Ein paar Prozentpunkte wollen die Textil-Einzelhändler im Landkreis Saarlouis aber noch drauflegen, damit sie nicht auf ihrer Sommerware sitzen bleiben. Das ergab eine Umfrage der Saarbrücker Zeitung bei Modegeschäften und Kaufhäusern in der Region. „Es läuft schlecht, der Sommerschlussverkauf lässt in diesem Jahr sehr zu wünschen übrig“, klagt Alice Willems, die in Schmelz ein Geschäft für Herrenmoden betreibt: „Das ist bei Weitem nicht das, was wir uns erwartet hatten.“ Klagen über kühles Wetter Ein Schlussverkauf sei eben extrem vom Wetter anhängig: „Es ist einfach zu kühl, da kauft niemand Sommersachen“, sagt sie. Willems hofft nun auf die von den Meteorologen vorhergesagten steigenden Temperaturen und will auch höhere Rabatte von bis zu 40 Prozent gewähren. Damit sei aber dann die Schmerzgrenze erreicht.

„Am Wetter kann man halt nichts machen“, meint auch Ute Breidt, zusammen mit Elke Kirsch Inhaberin von Mia-Moden in Schmelz. Sie sieht aber noch einen anderen Grund: „Es ist zurzeit auch nur wenig los hier im Ort.“ Das liege wohl an der Urlaubs- und Ferienzeit, vermutet sie und will ihre Sommerware noch weiter reduzieren, „um bis zu 70 Prozent“.

„Natürlich könnte das Wetter besser sein, aber das ist nicht entscheidend“, sagt Alfons Klein, Herrenausstatter in Dillingen, und hat eine andere Erklärung parat: „Kurz vor Monatsende wird’s bei vielen finanziell knapp, die warten aufs neue Geld am Ersten.“ Nach 14 mauen Tagen hofft er nun auf einen Schub. Er hat seine Ware um 20 Prozent im Preis herabgesetzt: „Mehr geht nicht, sonst macht man sich unglaubwürdig“, meint er: „Die Kunden verstehen das auch, wenn man es ihnen erklärt.“ Entgegen dem Trend läuft der Sommerschlussverkauf bei Krämer Moden in Dillingen recht gut: „Ich bin eigentlich zufrieden“, meint Inhaberin Gabriele Krämer. „Dafür habe ich aber auch einiges getan, zum Beispiel meine Kundinnen angeschrieben und die Schaufenster entsprechend dekoriert.“ Wenn es nach ihr geht, braucht der Sommer nicht mehr zurückzukehren. Der Grund: Die erste Herbstware liegt schon den Regalen, und da käme kühles Wetter gerade recht, um die Nachfrage anzukurbeln. Herbstware in den Regalen „Wir sind recht zufrieden“, berichtet Michael Ipfling, Geschäftsführer von Globus in Saarlouis. Das Warenhaus hat zwar kürzlich seine Konfektionsabteilung aufgegeben, führt aber weiterhin Heimtextilien, Strümpfe, Unterwäsche und Berufsbekleidung sowie Schuhe und Lederwaren: „In diesen Sortimenten lief der SSV trotz des schlechten Wetters gut.“

Anders als bei den kleineren Einzelhändlern lief der Schlussverkauf bei Peek & Cloppenburg in Saarlouis bislang ebenfalls sehr gut. „Wir haben weder das schlechte Wetter noch die Ferienzeit gemerkt“, meint Geschäftsführerin Annegret Rüttger.

Es sei zwar noch Sommerware da, die mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent angeboten werde, aber auch erste Herbstware sei schon eingetroffen und werde bereits gut nachgefragt.

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