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Radrennen mit Rahmenprogramm

Die Trofeo rollte schon häufiger durch Homburg.

Die Trofeo rollte schon häufiger durch Homburg.

Mit den Jahren ist im Etappenort Homburg immer ein regelrechtes kleines Volksfest entstanden, da macht auch 2016 keine Ausnahme: Am Samstag, 18. Juni, macht die 29. Auflage der internationalen Junioren-Radrundfahrt Trofeo Karlsberg Station in Homburg . Das 79 Kilometer lange Straßenrennen wird auf dem Christian-Weber-Platz gestartet. Drei Mal werden die Fahrer dort vorbeirauschen, die vierte Durchfahrt ist die Zieldurchfahrt.

 

Bei einem Besuch in der Homburger Redaktion wurde das Rahmenprogramm vorgestellt. Gestemmt wird dies von der Stadt Homburg mit Hilfe der Stadtwerke und der Volks- und Raiffeisenbank Saarpfalz. „Wir haben in Abstimmung mit der Stadt in diesem Jahr den Start auf 12 Uhr vorgezogen, da die jungen Radsportler abends noch ein Zeitfahren absolvieren müssen, davor sind drei Stunden Ruhepause vorgesehen“, informierte Bank-Vorstandssprecher Wolfgang Brünnler. Das Drumherum auf dem Christian-Weber-Platz fängt dabei schon vor dem eigentliche Start an. „Es beginnt um 10.30 Uhr. Ab 11 Uhr läuft dann, ganz wie bei der Tour de France, die Vorstellung der Fahrer.“

 

Vielfältige Unterhaltung wartet auf die Radsport-Fans während des Wartens auf die nächste Fahrer-Durchfahrt: Unter anderem soll es einen Milchstand, ein Segway-Parcours und eine Hüpfburg geben. Auf der Aktionsfläche sorgen die Jägersburger Cheerleader für Stimmung und ein Trial-Team zeigt, was auf zwei Rädern so alles möglich ist, um nur einiges herauszugreifen. Gegen 14 Uhr wird alles vorbei sein.

 

Die Bedeutung der Trofeo für Homburg liegt für Astrid Bonaventura auf der Hand: Die Vorsitzende des Stadt-Sportverbands dazu: „Viele Besucher kommen an diesem Tag wegen des Radrennens, bleiben in der Stadt, gehen essen und einkaufen. Die Stadt profitiert ganz klar davon.“ Bonaventura kündigte klar an: „Bleibt die Trofeo in dieser Form und wenn haushaltsmäßig alles im grünen Bereich ist, wird es auch im kommenden Jahr den Trofeo-Etappenort Homburg geben.“ Brünnler und Stadtwerke-Sprecher Jürgen Schirra versprachen ebenfalls weiteres Engagement der Unternehmen, wenn „die Stadt dabei ist“.

 

Homburg habe mittlerweile bereits Flair in Sachen Radsport entwickelt, meint Bonaventura: „Die Leute gehen raus und sehen sich das an. Und im eh schon fürs Radfahren prädestinierte Bliestal werden, ganz wie bei Tour und Giro, Fahrer-Namen auf die Straßen gepinselt.“ „In den Bliestal-Dörfern wird zur Trofeo richtig Party gemacht“, ergänzt Brünnler, der selbst mit dem Fahrrad unterwegs ist und bekennender Live-Seher von Tour und Giro im TV ist.

 

Und im kommenden Jahr soll die Trofeo etwas ganz besonderes werden, schließlich ist es dann die 30. Rundfahrt. Sportminister Klaus Bouillon , der die Fahrt bereits in diesem Jahr mit 30 000 Euro gesponsert hat, könnte einen vierten Etappentag ins Auge fassen.

 

Die 29. Auflage der Trofeo wird am 17. Juni in Völklingen gestartet. Homburg ist am Samstag, 18. Juni, Etappenort. Das Rennen wird vom Förderverein Trofeo der Gemeinde Gersheim organisiert. Die Rundfahrt ist Teil der Rennserie Nations' Cup. 18 Junioren-Teams sind am Start.

 

 

Zum Thema:

 

Wegen der Trofeo-Etappe in Homburg werden von etwa 10 bis 15 Uhr Straßen in Homburg-Mitte sowie in Kirrberg und Bruchhof-Sanddorf gesperrt, schreibt die Stadt. Das Radrennen startet um 12 Uhr auf dem Christian-Weber-Platz in der Talstraße. Die Strecke führt über den Kreisel Talstraße, die Straße Zweibrücker Tor, Zweibrücker Straße, Kirrberger Straße nach Kirrberg. Über die Mörsbacher Straße geht es nach Mörsbach und Käshofen und über die Käshofer Straße nach Homburg . Der weitere Verlauf führt über die Karlsbergstraße nach Sanddorf, über die Heidebruchstraße nach Bruchhof und über die Kaiserslauterer Straße wieder in die Talstraße zurück. Die Innenstadtsperrung gilt von 10 bis 15 Uhr – die Sperrungen in den Ortsteilen beziehungsweise außerorts werden etwa 45 Minuten vor Beginn der Etappe eingerichtet und umgehend nach Ende des Rennens wieder aufgehoben. Während des Rennens besteht voraussichtlich die Möglichkeit, die durchfahrenen Streckenabschnitte in Rennrichtung vorübergehend freizugeben. red
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