L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Radweg an der L 105 wird endlich fertig

Bliesransbach. Am heutigen Dienstag ist es endlich so weit. Der Radweg zwischen Kleinblittersdorf und Bliesransbach entlang der L 105 wird fertig gebaut. Um elf Uhr lädt das Ministerium zum offiziellen Spatenstich ein.

Fertigbau des Radweges immer wieder verhindert

Seit mehr als 20 Jahren ist die Gemeinde Kleinblittersdorf mittlerweile mit der Maßnahme beschäftigt. Fehlende finanzielle Mittel und schwierige Grundstücksverhandlungen haben den Fertigbau des Radweges immer wieder verhindert. In den 1980er Jahren wurde etwa die Hälfte des Radweges von Kleinblittersdorf kommend angelegt.

Der Rest, ein etwa 620 Meter langes und 2,50 Meter breites Teilstück fehlte bislang, so dass Radfahrer und Fußgänger entweder über die L 105 oder querfeldein den Weg nach Bliesransbach suchen mussten. Ein ständiger Gefahrenherd, was auch Gabriele Allwicher, die Leiterin des Wintringer Hofes an der L 105 bestätigt. „Auf dem Hof arbeiten viele behinderte Menschen, die gerne nach Bliesransbach zum Einkaufen gehen würden. Das ging bislang nicht ohne Gefahren. Die Kinder vom Hof müssen täglich einen langen Weg den Berg hoch bis nach Kleinblittersdorf laufen um an die Bushaltestelle zu gelangen. Der Weg nach Bliesransbach wäre kürzer und einfacher“, sagt Allwicher.



Bau sollte 300 000 Euro kosten

Nähere Angaben über die Fertigstellung des Radwegs wollten der zuständige Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) und das Umweltministerium vor dem Spatenstich nicht machen, wie das LfS mitteilte. Im Vorjahr hieß es von Seiten des LfS noch, dass der Bau etwa 300 000 Euro kosten solle und die Bauzeit zehn bis zwölf Wochen beträgt. Im Ortsrat von Bliesransbach sagte Ortsvorsteher Günter Lang, dass 30 Arbeitstage für den Fertigbau des Radweges vorgesehen sind.

„Das noch verbleibende Teilstück wird auf der anderen Seite der L 105 verlaufen. Radfahrer und Fußgänger kommen über eine Fahrbahnüberquerung sicher auf die Seite des neuen Teilstücks des Radweges. Der neue Radweg wird später auf der gleichen Ebene sein wie die Straße“, sagt Lang, der davon ausgeht, dass das LfS die sehr marode Asphaltdecke der L 105 erneuert.

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