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Räuber legt Geständnis über mehrere Diebstähle ab

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Zweibrücken. Der wegen eines Raubüberfalls in ein Pirmasenser Juweliergeschäft und einiger Einbrüche in Zweibrücken Angeklagte hat am Dienstag (27.11.2012) vor dem Landgericht Zweibrücken ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er habe die Straftaten allerdings nicht geplant. So räumte der Angeklagte ein, am 11. Mai bewaffnet mit Softairpistole, Pfefferspray und Teleskopschlagstock, die er unter seinem Pullover versteckt hatte, in das Juweliergeschäft in der Pirmasenser Hauptstraße gegangen zu sein. Dort habe er sich nach Trauringen umsehen wollen. Der Entschluss zum Überfall sei plötzlich gefasst worden. Ob der Alkoholpegel die Ursache war, soll ein Gutachten klären. Bei einer Blutentnahme wurde 1,54 Promille festgestellt. Eigentlich sei er zu einem Supermarkt unterwegs gewesen, um dort weitere alkoholische Getränke zu kaufen. Bei dem Raub erbeutete der Täter 979 Euro und richtete 5000 Euro Schaden an, weil er bei seiner missglückten Flucht noch ein Schaufenster und eine Vitrine beschädigte.

Neben dem Überfall in Pirmasens hat der Angeklagte auch sechs Einbrüche in Zweibrücken begangen. In der Zeit vom 24. April bis 2. Oktober 2011 ist er mehrmals in die Räume der Arbeitslosenselbsthilfe in der Luitpoldstraße und des Kinderschutzbundes in der Bleicherstraße eingestiegen. Dabei soll er geringe Geldbeträge, Lebensmittel und technische Geräte erbeutet haben. Bei seinem letzten Einbruch im Oktober 2011 in die Arbeitslosenselbsthilfe nahm er Zigaretten und fünf Euro mit. Während der Tat ist die Decke des Gebäudes eingestürzt, worauf der Täter sich Schürfwunden zugezogen hatte. „Es war einfach kein Geld mehr für Lebensmittel da“, begründete er die Einbrüche.

Beim Kinderschutzbund habe er tiefgefrorene Speisen vermutet. Der Prozess wird Anfang Dezember fortgesetzt. nob

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