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Rallye: Titelrennen ist so spannend wie seit vielen Jahren nicht mehr

Dillingen. Mit Vollgas in den Endspurt: Vor der Saarland-Rallye, dem vorletzten Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, ist die Ausgangslage im Titelrennen so spannend wie schon seit Jahren nicht mehr. Rein rechnerisch haben noch zehn Teams Chancen auf die Meisterkrone, der enge Favoritenzirkel umfasst fünf Fahrer. Vor allem die Allradfraktion, angeführt von Tabellenführer Peter Corazza im Mitsubishi Lancer (106 Punkte), macht sich Hoffnungen auf den Titel, zumal im Saarland relativ viel auf Schotter gefahren wird. Dem Mann der Stunde in der Meisterschaft macht dieser hohe Schotteranteil Sorgen: Olaf Dobberkau im heckgetriebenen Porsche 911 GT3 bevorzugt eigentlich Asphalt.

Doch Dobberkau ist derzeit in Fahrt. „Klar ist: Je mehr Schotter es gibt, umso schlechter für uns. Doch nach zwei Siegen in Folge wollen wir jetzt noch einen draufsetzen“, sagt der Schleusinger, der in der Meisterschaft als Fünfter mit 87 Punkten noch in Schlagdistanz zur Spitze liegt. „Für das Saarland wünsche ich mir nur eins: Dass es – anders als letztes Jahr – nicht regnet.“ Top-Favorit auf den Sieg ist aber ein anderer: Sandro Wallenwein aus Stuttgart (Subaru Impreza), der auch in den vergangenen beiden Jahren das Maß aller Dinge im Saarland war. Mit 102 Zählern ist der Vizemeister derzeit Tabellenzweiter: „Ich komme immer gerne ins Saarland. Die Rallye liegt uns, die Prüfungen sind anspruchsvoll und gut“, sagt der Stuttgarter, der dieses Jahr den Hattrick im Saarland perfekt machen will. Ebenfalls ein Siegkandidat ist Hermann Gaßner junior (20, Mitsubishi Lancer). Er hat wie Dobberkau schon zwei der bisher fünf Saisonläufe gewonnen und liegt mit 96 Zählern auf Gesamtrang drei. wip
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