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Rasen auf dem Rasen in Zweibrücken

Zweibrücken. Seit Wochenbeginn laufen die Vorbereitungen für das 54. Internationale Grasbahnrennen des Motorsport- Clubs (MSC) Zweibrücken bei Rennleiter Michael Laise (Foto: pma) auf Hochtouren. „Ich habe bereits am Montag die Startmaschine überprüft, die Erdkabel kontrolliert, um vor Überraschungen sicher zu sein“, erklärt er. Am Mittwochvormittag gab er bekannt, dass „das Fahrerfeld endgültig steht“, und er darüber die Rennkommissare informiert hat. Auch was die Wetterprognosen anbelangt zeigte sich der 42-Jährige zuversichtlich: „Bei Temperaturen um die 20 Grad Celsius gehen die Leute eher auf die Rennwiese als ins Schwimmbad. Nur regnen darf es nicht.“

Die Bahn befinde sich in einem ausgezeichneten Zustand und die Grasnarbe in der Kurve zum Festplatz halte den Anforderungen stand. „Mit 3000 Besuchern können die finanziellen Aufwendungen des MSC abgedeckt werden“, erklärt er. Erste Vorboten des Grasbahnrennens sind durch die Absperrungen schon erkennbar. „Wenn an diesem Samstag Landmaschinen Drönner noch die 500 Strohballen angeliefert hat, können wir die Bahn auch an den neuralgischen Kurvenstellen entsprechend absichern“, gibt der MSC-Rennleiter, der sich auf ein bewährtes Helferteam von rund 50 Personen stützen kann, einen weiteren Einblick in die vorbereitenden Arbeiten. Zu den Höhepunkten ab 13.30 Uhr zählt auch in diesem Jahr das „Rennen um die Silberne Rose“ zum Abschluss gegen 17.15 Uhr, das 2009 wegen des Unfalls abgebrochen werden musste.



Hier wird ein Nachfolger für den mehrfachen Weltmeister und Publikumsliebling Gerd Riss gesucht, der seine Karriere beendet hat. Laises Favoriten kommen aus dem deutschen Lager. Zu den Anwärtern auf die begehrte Trophäe zählt er den deutschen Langbahnmeister sowie Team- Weltmeister aus Neuwittenberg, Stephan Katt. Aber auch Bernd Diener, Europaund Deutscher Meister aus Gengenbach im Schwarzwald, Ex- Europameister Sirg Schützenbach aus Baindt und Herbert Rudolph gehören in den engeren Dunstkreis. Drei Tschechen und drei Engländer komplettieren das Feld um den Silberhelm des ADAC. „Die Engländer, wie etwa Godden Mitchel, kann ich nur schwer einschätzen“, betont Laise, der dabei seine Erfahrungen als Rennleiter beim Sandbahnrennen in Altrip zugrunde legt.

Eine Augenweide sind am Sonntag ab 13.54 Uhr und ab 14.42 Uhr die Seitenwagenläufe, in denen die Beifahrer entscheidenden Anteil über Sieg und Niederlage durch ihre waghalsigen Gewichtsverlagerungen haben. Im Start sind auch die Lokalmatadore aus Lambrecht, Patric Metzger/Heiko Bachmann. Aber auch Torsten Ruf aus Homburg geht als „Schmiermaxe“ mit Andreas Horn (Friedberg Dorheim) ins Rennen. Gespannt ist Michael Laise auf die Quads, die um den „DMSB-Shorttrack-Cup“ fahren. „Zweibrücken ist als Prädikatslauf des Deutschen Motorsport-Bundes ausgeschrieben“, liest der MSCRennleiter daraus eine gewisse Wertschätzung. Zehn Fahrer, darunter auch Siegfried Labenski und Kevin Labenski aus Hochspeyer, drehen in der Quad Open um 14.50, 15:50 und 16.53 Uhr ihre Runden mit Maschinen zwischen 250 und 750 Kubikzentimeter.



„Der Start erfolgt in einer Doppelreihe, um Kollisionen zu vermeiden“ (Laise). Ein gemischtes Feld mit dem Österreicher Jürgen Elmecker fährt mit Yamahas. „Die umgebauten Maschinen könnten theoretisch auf der Straße fahren“, erklärt der Rennleiter. Nicht fehlen dürfen auch die Läufe der Junioren B, welche die 22 Läufe ab 13.30 Uhr einleiten. Das Fahrerlager wird am Samstag eingerichtet. Aber eine Reihe der Fahrer wird erst unmittelbar vor dem Start eintreffen, da sie am Samstag noch in Frankreich starten. Der Rennleiter freut sich, dass er sich erneut auf die Hilfe des TTC Viktoria Niederauerbach, der VB Zweibrücken im Umfeld und der Motorsportfreunde aus der Pfalz als Streckenposten stützen kann.
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