A620 Saarlouis - Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Luisenbrücke und AS Saarbrücken-Bismarckbrücke in beiden Richtungen mit Hochwasser ist zu rechnen Eine Einrichtung der Hochwasserumfahrung auf der A 620 für den späten Nachmittag/ Abend kann zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, ihre Fahrzeuge vorsorglich nicht im Umfahrungsbereich/ Gefährdungsbereich abzustellen und die mögliche Sperrung in die Fahrzeit einzuberechnen. (11.12.2017, 16:21)

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Ratten ärgern Anwohner in Schafbrücke

In einem Hof in der Bischmisheimer Straße gibt es immer mehr junge Ratten.

In einem Hof in der Bischmisheimer Straße gibt es immer mehr junge Ratten.

Schafbrücke. „Im Nachbarhof tanzen die Ratten Polka“, beklagt sich Marianne Schulze, Anwohnerin der Bischmisheimer Straße in Schafbrücke und wandte sich an die Saarbrücker Zeitung, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen.

Im Hof des benachbarten Mehrfamilienhauses beobachten Schulze und weitere Bewohner der Straße seit drei Wochen Rattenscharen, die sich zwischen Müllsäcken und Gerümpel wohl zu fühlen scheinen und sich binnen kurzem vermehrt haben. Laut Gilbert Theisinger, der im gegenüberliegenden Haus wohnt, sei die Rattenplage eine logische Folge von sich immer wieder stapelnden Müllbergen, in denen die Ratten nach Nahrung suchen: „In dem Mehrfamilienhaus befindet sich neben Wohnungen ein Pizzaservice. Im Abfall der Gaststätte, der auf dem Hof gesammelt wird, sind Essensreste, durch die die Ratten angelockt werden“, erklärt der Verärgerte. Nachbarin Gerda Strobel habe kürzlich Ratten durch die Straßenrinne und an den Autos vorbeihuschen sehen: „Ich klopfte mit dem Schirm auf den Boden, damit sie verschwinden“, erzählt die aufgebrachte Anwohnerin, die sich vor den Wildratten fürchtet, genau wie Schulze: Damit die Tiere nicht in ihr Haus gelangen, habe sie einen Blechverschluss am Kellerfenster angebracht. „Wir wünschen uns, dass die Stadt auf das Problem mit den Ratten aufmerksam und aktiv wird. Mit dem Ordnungsamt haben wir geredet, das fühlt sich nicht zuständig“, erklärt Schulze, und klagt: „Den Verwalter des Hauses kümmert nicht, was hier los ist. Der wohnt in Frankfurt.“ Beim Ortstermin mit der SZ tummelten sich Ratten wirklich munter im Hof und waren nicht zu übersehen. Jungtiere schnupperten an Essensresten und waren putzig anzusehen. Die Anwohner halten die Tiere nicht für kuschelige Nager, sondern eine unerwünschte Plage, zumal der Kot der Tiere überall zu sehen ist. Im Haus des Pizzaservice gab eine Anwohnerin Auskunft, die ihren Namen nicht veröffentlicht sehen will. Der Vermieter sei dabei, gegen die Ratten anzukämpfen: „Er hat den Hof schon etwas sauber gemacht“, sagt sie. Sie hoffe sehr, dass sich die Situation ändere, auch in ihrer Wohnung hatte sie Rattenbesuch: „Ich kann mich an eine dicke, große Ratte erinnern, die am Fenster saß. Im Hof sind meiner Tochter schon zwei Ratten über die Füße gelaufen.“ Als Mieterin habe sie wenig Möglichkeiten, sie blickt verschämt zu den Mülltonnen und dem Rattenkind, das an Gemüseresten schnüffelt. Der Pizzaservice war telefonisch zwar zu erreichen, der Chef aber nicht im Haus.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von Marianne Schulze. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, melden Sie sich per Sprachnachricht über Tel. (0681) 5959800 oder über unser Online-Formular unter www.saarbruecker-zeitung.de/Leserreporter.
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