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Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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Wiesbach. Rauchmelder haben am Samstagmorgen in Wiesbach wohl Schlimmeres verhindert: Nachdem im Heizungskeller eines Wohnhauses in der Hauptstraße ein Feuer ausgebrochen war, wurden die Bewohner des Anwesens durch das Piepsen des kleinen Lebensretters rechtzeitig auf den Brand aufmerksam. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, konnten sich alle fünf Bewohner ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren. Eigene Löschversuche des Eigentümers blieben aber wegen der starken Rauchentwicklung erfolglos. Aufgrund der unklaren Lage wurden um 8.47 Uhr neben dem Löschbezirk Wiesbach auch die Einsatzkräfte aus Humes und Eppelborn alarmiert, aus Illingen machten sich die Drehleiter sowie ein Rettungswagen auf den Weg nach Wiesbach. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich keine Personen mehr im Gebäude.

Dichter Rauch quoll aus den Lichtschächten vor dem Haus. Im Treppenhaus und in den Zimmern im Erdgeschoss des Hauses konnte eine leichte Verqualmung festgestellt werden. Der Brandraum konnte schnell im Keller im Bereich des Feststoff- Heizung lokalisiert werden, doch aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der eigentliche Brandherd erst gesucht werden. Mit einem C-Rohr konnte der Brand, der ohne offene Flamme schwelte, dann schnell gelöscht werden. Durch das Feuer schmorte auch die Isolierung der Heizungsanlage und sorgte so für die starke Verrauchung.

Schaden noch unbeziffert

Mit einem Überdrucklüfter wurden die Kellerräume und das Erdgeschoss belüftet. Der 78-jährige Bewohner, der Rauch eingeatmet hatte, musste zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Brandursache ist unklar. Die Heizungsanlage wurde durch das Feuer erheblich beschädigt und musste außer Betrieb genommen werden. Durch den Brandrauch wurden auch die Räume im Erdgeschoss des Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Die Feuerwehr war mit 48 Kräften im Einsatz. red
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