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Rauschfreier Klang, einfache Handhabung: Saarländischer Rundfunk will mit Thementag auf die Vorzüge von Digitalradios aufmerksam machen

Mit Digitalradios lassen sich im Saarland 13 zusätzliche Hörfunkwellen empfangen.Foto: Schlesinger/dpa

Mit Digitalradios lassen sich im Saarland 13 zusätzliche Hörfunkwellen empfangen.Foto: Schlesinger/dpa

94,5 Prozent, also etwa 855 000 Saarländer, hören täglich Radio – der Großteil von ihnen über UKW. Nur rund zehn Prozent nutzten bisher das Digitalradio-Angebot, sagt SR-Hörfunk-Direktor Martin Grasmück – und das trotz einer Reichweite von inzwischen 88 Prozent in der Region. Dabei biete diese Technik viele Vorteile: Die Geräte verfügten über einen rauschfreien Klang, seien einfach in der Handhabung und böten den Nutzern zahlreiche Zusatzinformationen. Auf den so genannten Slideshows, also Anzeigen auf dem Display der Radios, sind so unter anderem Nachrichten- und Verkehrs-Meldungen sowie die Titel und Interpreten der gerade laufenden Songs zu sehen. Einige Sender ermöglichen über Live-Kameras sogar einen Blick in ihre Studios.

 

Um auf diese Vorteile aufmerksam zu machen, wurde für den 29. August der bundesweite Thementag „DAB+. Mehr Radio“ terminiert, den der SR für die ARD-Hörfunk-Kommission vorbereitet hat. „Radio sollte aus meiner Sicht keine analoge Insel im digitalen Meer bleiben“, steht für Grasmück fest. Die Hörer sollten zwar ihre alten Geräte nicht wegwerfen. Wer jedoch vorhabe, ein neues zu kaufen, sollte darauf achten, dass dieses DAB+-fähig ist. Inzwischen gebe es schon für 70 bis 100 Euro gute Digitalradios im Handel.

 

Damit könne man die bisher gewohnten UKW-Sender weiter empfangen, die Programm-Auswahl wachse jedoch deutlich. Im Saarland können mit der Technik so 13 zusätzliche Hörfunkwellen genutzt werden, darunter mit dem „Kinder-Radio-Kanal“ und der „Antenne Saar“ zwei weitere SR-Angebote. Dieser Mehrwert soll der DAB+-Werbe-Slogan „Mehr Radio“ verdeutlichen. Grasmück: „Der Netzausbau soll weiter fortgeführt werden.“

 

DAB+ sei übrigens nicht mit dem Webradio zu verwechseln. Die Technik funktioniere zum Beispiel unabhängig vom Internet. Das spiele auch im potenziellen Katastrophenfall eine wichtige Rolle. „Gerade für die mobile Nutzung unterwegs ist Digitalradio bestens geeignet“, ergänzt der SR-Hörfunk-Direktor. Zudem benötige es viel weniger Strom als beispielsweise das Smartphone. Inzwischen gebe es bereits Automobil-Hersteller, die die Technik serienmäßig anbieten. Auch das Einstellen eines Digitalradios sei sehr einfach.

 

Zum bundesweiten DAB+-Thementag am 29. August, also kurz vor dem Start der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin, gibt es auf allen SR-Wellen Beiträge rund um das Digitalradio zu hören. Zudem werden Geräte verlost.
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