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Regionalagentur: Arbeitsmarkt im Saarland stabil

Saarbrücken/Berlin. Während Experten am Neujahrstag Negativ-Prognosen für den Arbeitsmarkt in Deutschland abgaben, reagieren die saarländischen Unternehmen nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit angemessen auf die derzeitige Wirtschaftskrise. Dies betont Otto-Werner Schade, Chef der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur. Es sei jetzt deutlich erkennbar, dass die meisten Betriebe ihre Belegschaft halten wollen. Deshalb werde die Arbeitslosigkeit an der Saar im ersten Halbjahr 2009 nicht nennenswert ansteigen, prognostiziert Schade im Gespräch mit unserer Zeitung. „Es besteht ein Gesamtkonsens im Saarland, die Arbeitsplätze zu halten.“ Nach den jüngsten Zahlen von Ende November waren 33.700 Saarländerinnen und Saarländer ohne Beschäftigung. Den Arbeitsmarkt-Bericht für Dezember stellt die Bundesagentur am 7. Januar vor.

:: Rekord bei Erwerbstätigen: 40 Millionen

Die Autoindustrie mit ihren Zulieferern werde auch 2009 eine verlässliche Größe der saarländischen Industrie bleiben. Die Stahlindustrie habe aus Krisen vergangener Jahre gelernt und produziere eng am Bedarf. Hier rechnet Schade nicht mit Problemen. Auch für die Bergleute würden zunehmend Ersatzarbeitsplätze gefunden. Der Maschinenbau sowie der saarländischen Groß- und Außenhandel behaupteten sich. Allerdings deute sich in Metall-verarbeitenden Betrieben ein leichter Rückgang der Aufträge an. Dagegen seien im Bereich der Gesundheits- und Pflegeberufe sogar eher weitere Arbeitsplätze zu erwarten.

Bundesweit wirft die Wirtschaftskrise erste Schatten. Bereits im Dezember sei die Zahl der Erwerbslosen deutlich stärker als im Schnitt der vergangenen drei Jahre gestiegen, betonten Bankenvolkswirte gestern in einer Umfrage. Die Experten rechnen zum Jahresende mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 70.000 bis 110.000 auf 3,06 bis 3,1 Millionen. In den vergangenen Jahren hatte der saisonbedingte Anstieg im Dezember lediglich bei knapp 38.000 gelegen.



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