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Regionalliga: FC Homburg glaubt an einen Sieg gegen den Rivalen 1. FC Saarbrücken

Symbolbild

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Hätte das Regionalligaderby zwischen dem FC Homburg und dem 1. FC Saarbrücken vor fünf Wochen stattgefunden, hätte kaum jemand auf den damaligen Tabellenletzten aus der Saarpfalz gesetzt. Doch seitdem hat sich viel getan. Sieben Spiele später – davon sechs Siege – haben sich die Grün-Weißen auf Rang sieben vorgearbeitet. Mit einem Homburger Sieg würde der Abstand zwischen dem FCH und dem Zweiten FCS auf fünf Punkte schrumpfen. Wetterabhängig 5000 bis 7000 Zuschauer erwartet der FCH zum Klassiker, der am Samstag um 14 Uhr im Homburger Waldstadion angepfiffen wird.

Trotz der Homburger Siegesserie sieht Herbert Eder den FCS in der Favoritenrolle. „Für mich sind Saarbrücken und Elversberg die Topfavoriten der Liga. Entsprechend ist Saarbrücken auch am Samstag leicht favorisiert. Trotzdem können wir im direkten Duell immer als Sieger vom Platz gehen“, sagt der Vorstandsvorsitzende des FCH. Angelo Vaccaro, der in dieser Woche den mit Fieber und einer Infektion im Bett liegenden FCH-Trainer Jens Kiefer bei der Trainingsarbeit vertreten musste, geht die Sache forscher an. „Wir spielen zu Hause, wir haben einen guten Lauf und die Jungs haben viel Selbstbewusstsein“, sagt der Sportvorstand.

Der ehemalige Stürmer kennt die Stimmung, die am Samstag in der Kabine herrschen wird. „Beim Derby brauchst du als Trainer nicht viele Worte zu machen. Dass es gegen den FCS um alles geht, ist das Erste, was du als Spieler in Homburg gesagt bekommst“, erzählt der 35-Jährige. Dass der FCH in finanzieller Hinsicht seinen saarländischen Ligakonkurrenten unterlegen ist, kann der Verein laut Vaccaro „nur mit Teamgeist und Zusammenhalt ausgleichen. Das gilt für alle: die Mannschaft, die Verantwortlichen, die Fans und den Sponsor“.

Dass der Vorstand trotz des Drucks aus dem Umfeld während der Schwächephase am Trainer festgehalten hat, ist ein Indiz, dass der Zusammenhalt stimmt. „Ich habe immer an die Kombination aus Trainer und Mannschaft geglaubt. Deshalb bin ich ruhig geblieben“, sagt Eder. Bezogen auf die damaligen „Trainer raus“-Rufe im Stadion fügt der Vereinschef in seiner verschmitzten Art hinzu: „Als Genugtuung würde ich die Entwicklung nicht bezeichnen. Aber ich bin ganz zufrieden, dass ich den Weitblick habe, gute von schlechten Empfehlungen zu unterscheiden.“

Laut Vaccaro, der engen Kontakt zum Giuseppe Nardi , dem Geschäftsführer des Hauptsponsors Dr. Theiss Naturwaren hält, ist auch das Verhältnis zum wichtigsten Geldgeber sehr gut. „Ich bin überzeugt, dass das Sponsoring länger weitergehen wird. Die Ergebnisse müssen natürlich stimmen. Im Moment sieht es sehr gut aus. Herr Nardi ist zufrieden“, sagt der Sportvorstand. Liegt Vaccaro mit seinem Tipp auf ein 2:1 für den FCH am Samstag richtig, dürfte der Zusammenhalt noch enger werden.

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