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Regionalpreisträger von „Jugend musiziert“ stellen sich vor

Nachrichten aus der Region Saarlouis.

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Kreis Saarlouis. Der musikalische Jugendwettbewerb „Jugend musiziert“ findet in diesem Jahr zum 49. Mal statt. Eingeladen sind junge Musikerinnen und Musiker, die ihr Können einer fachkundigen Jury präsentieren und sich dem Vergleich mit anderen Jugendlichen stellen wollen. Das öffentliche Preisträgerkonzert, das am Freitag, 2. März, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Saarlouis stattfinden wird, bildet den Abschluss des Regionalwettbewerbs für die Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Am Regionalwettbewerb in Saarlouis haben in diesem Jahr 48 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Einige von ihnen werden im Konzert am Freitag ihr Wettbewerbsprogramm vorstellen.

Vor dem Wettbewerb

Bei „Jugend musiziert“ kann jeder mitmachen, der privat, über eine Musikschule oder eine allgemeinbildende Schule Musikunterricht erhält. Wer allerdings in einer musikalischen Berufsausbildung oder Berufspraxis steht, ist von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Wettbewerb wird jedes Jahr für bestimmte Solo- und Duo-Kategorien ausgeschrieben. So lag in diesem Jahr der Schwerpunkt bei Holzblas- und Zupfinstrumenten. Außerdem ist eine Altersgrenze festgelegt: In diesem Jahr sind die ältesten Teilnehmer 1991 geboren.

Die erste Phase

Die erste der drei Runden findet in über 140 Orten Deutschlands und an deutschen Schulen im Ausland statt. Für die Teilnehmer der beiden Landkreise richten die Kreismusikschulen Saarlouis und Merzig den Regionalwettbewerb gemeinsam aus.

„Wir haben jährlich zwischen 40 und 80 Anmeldungen, je nach Instrumenten, für die der Wettbewerb gerade ausgeschrieben ist“, berichtet Günther Donie, seit 35 Jahren Vorsitzender des Regionalausschusses. Die jungen Musiker werden sechs Alterskategorien zugeteilt. Sie treten mit einem Vorspielprogramm ihrer Wahl an.

Es muss sich aus unterschiedlichen Stilepochen zusammensetzen. Die Spannweite reicht von Renaissance-Stücken bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Bewertet werden die Darbietungen mit bis zu 25 Punkten. Wer auf Regionalebene mit 21 bis 25 Punkten ausgezeichnet wird, erhält einen ersten Preis. Ab 23 Punkten dürfen die jungen Musiker am Landeswettbewerb teilnehmen.

„Der Gedanke des Mitmachens, um den Schülern Erfahrungen und ein Ziel zu setzen, steht aber für uns im Vordergrund“, erzählt Donie. „Zurzeit schicken nur die Kreismusikschulen und einige wenige Instrumentallehrer ihre Schüler zum Wettbewerb. Es wäre schön, wenn mehr Lehrer ihre Schützlinge dahin gehend ermuntern und unterstützen würden.“

Die ersten Preisträger messen sich in einer zweiten Phase in den Landeswettbewerben. Die werden in jedem Bundesland und an drei deutschen Schulen im Ausland durchgeführt. Im saarländischen Landeswettbewerb treffen die Preisträger des Regionalwettbewerbs Saarlouis- Merzig auf die aus den Gebieten Saarbrücken und Ost- Saar. Der Landesentscheid findet am Donnerstag, 15. März, in der Hochschule für Musik in Saarbrücken statt.

Bundeswettbewerb

Aus den Landeswettbewerben gehen dann die Teilnehmer des Bundeswettbewerbs hervor. Der wird jährlich von einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet.

In diesem Jahr ist Stuttgart ab Freitag, 25. Mai, für eine Woche Gastgeber des größten deutschen Jugendmusikwettbewerbs. „Die meisten Schüler, die von uns im Regionalwettbewerb 25 Punkte erhalten haben, haben schon auf Bundesebene mitgewirkt“, berichtet Musiklehrer Günther Donie stolz. Den Preisträgern auf Bundesebene winken attraktive Gewinne: Für besondere Leistungen werden von Organisationen und Privatpersonen Stipendien und Sonderpreise vergeben. Gewonnen werden können unter anderem wertvolle Instrumente, Meisterkurse oder Konzertauftritte mit bekannten Orchestern.

AUF EINEN BLICK

Aus dem Kreis Saarlouis dürfen in diesem Jahr 14 junge Leute am Landeswettbewerb teilnehmen: Lina Mohr aus Rehlingen-Siersburg (Blockflöte), Charlotte Muth aus Saarlouis (Querflöte) und Elisabeth-Annemarie Gerhorst aus Bous (Klavier), Johannes Hilt aus Saarlouis (Fagott), Pablo und Pierre Hubertus aus Dillingen (beide Gitarre), Jolina Beuren aus Wadgassen (Gitarre und Mandoline), Julia Folz aus Lebach (Klavier), Lisa Saterdag aus Wallerfangen (Violine) und Alexander Altmeyer aus Saarwellingen (Klavier), Mona Dahmen (Mandoline) und Julia Daub aus Wadgassen (Gitarre) sowie Julia Koitzsch aus Differten (Mandoline).

Die Hälfte dieser Preisträger besucht das Robert-Schuman- Gymnasium Saarlouis. Es ist damit nach eigenen Angaben die derzeit erfolgreichste saarländische Schule bei dem Wettbewerb.

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