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Regionalverband Saarbrücken liegt bei Studie weit hinten

Das Saarbrücker Rathaus.

Das Saarbrücker Rathaus.

  In mittelgroßen Städten lebt es sich am besten. Hier gibt es den attraktivsten Jobmarkt und die höchste Lebensqualität. Zu diesem Ergebnis kommt ein Vergleich von Immobilienscout24, dem Institut der Deutschen Wirtschaft und des Magazins Wirtschaftswoche, bei dem 71 kreisfreie Städte und Regionen (wie der Regionalverband Saarbrücken) unter die Lupe genommen wurden. München ist der Sieger, der Regionalverband Saarbrücken landet nur auf Platz 51. Als Schwäche im Niveauvergleich, der den Ist-Zustand der Städte und Regionen beschreibt, wird unter anderem genannt, dass im Regionalverband Saarbrücken 2012 lediglich 37,8 Prozent der über 55-Jährigen einer Beschäftigung nachgingen. Das ist nur Platz 63 von 71. Im Mittel aller Vergleichsstädte und -regionen lag der Wert bei 42,2 Prozent. Der Anteil der Ingenieure an allen Beschäftigten lag im März 2013 bei zwei Prozent, bei einem Vergleichswert von drei Prozent im Bundesschnitt. Da schafft es Saarbrücken nur auf Rang 59.

Für den Regionalverband Saarbrücken spricht, dass für 94,7 Prozent der Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren im März dieses Jahres ein Kitaplatz zur Verfügung stand. Immerhin Rang 27 von 71. Noch ein Plus ist der Gewerbesteuerhebesatz. Der beträgt im Regionalverband 437 Prozent im Haushaltsjahr 2013, ebenfalls Rang 27. In den Vergleichsstädten und -regionen liegt er durchschnittlich bei 445.

Im Dynamikvergleich, der sich mit der Entwicklung der Städte auseinandersetzt, wird unter anderem die sinkende Einwohnerzahl als Schwäche genannt. Demnach ist im Regionalverband zwischen den Jahren 2007 und 2011 die Einwohnerzahl um 1,6 Prozent gesunken. Im Mittel verzeichneten die Städte einen Einwohnerzuwachs von 0,9 Prozent. Außerdem ist der Anteil der Beschäftigten mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss zwischen 2007 und 2013 in allen Vergleichsstädten um durchschnittlich 3,1 Prozent gestiegen. Im Regionalverband Saarbrücken dagegen nur um 2,2 Prozent.

Punkten konnte der Regionalverband hier unter anderem mit der Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss: Die konnte zwischen den Jahren 2007 und 2011 im Mittel aller Großstädte und Regionen um 1,7 Prozent reduziert werden, im Regionalverband um 2,8 Prozent. Das ist das beste Vergleichsergebnis, denn hier schafft es der Regionalverband auf Platz 18 der 71 Städte. Pluspunkte gab es auch für die Wirtschaftsleistung (das Brutto-Inlands-Produkt, BIP). Das verbesserte sich je Einwohner von 2007 bis 2011 um neun Prozent, das ist Rang 22. pra/dög/ots

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