Saarland / Luxemburg: Landesgrenze BAB 8 (D) / A 13 (Lux.), Tunnel Markusbierg in Luxemburg ist wegen Feuerübung bis zum Ende des 21.10.17 gesperrt, Verkehr wird an der AS Schengen abgeleitet. (20.10.2017, 23:07)

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Reisen mit Luxairtours werden teurer

Luxemburg. Der luxemburgische Reiseveranstalter Luxairtours hebt die Preise für Reisen zu den Winter-Sonnenzielen Mallorca, Nordafrika, Kanaren und Kapverdische Inseln um durchschnittlich zwischen drei und fünf Prozent an. Das sagte Luxair- Vorstand Alberto O. Kunkel, zuständig für die Reisesparte der Fluggesellschaft, bei der Vorstellung des neuen Winterkatalogs. Dafür seien nahezu ausschließlich die höheren Preise für den Flugtreibstoff auf Grund gestiegener Erdölpreise verantwortlich. Derzeit sei die Buchungslage sehr gut, besonders das schlechte Wetter der jüngsten Zeit sorge für einen regelrechten Buchungsboom – auch in Rheinland- Pfalz und im Saarland. Im Geschäftsjahr 2010 kamen 40 Prozent der Luxairtours-Buchungen aus Frankreich, 39 Prozent aus Luxemburg, elf Prozent aus Belgien und zehn Prozent aus Deutschland (Rheinland-Pfalz und Saarland). „Wir wollen am saarländischen Markt 2012 stärker auftreten und mehr Kunden zu uns nach Luxemburg locken“, kündigte Kunkel an.

Plus von 2,2 Prozent

Obwohl Luxairtours in diesem Winter wegen der politischen Unruhen in Nordafrika im Vergleich zu 2010 rund 30 000 Reisende weniger zu Zielen in Ägypten, Tunesien und Marokko geflogen habe, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr – einschließlich der bevorstehenden Wintersaison – mit einem Plus von 2,2 Prozent auf rund 236 000 Urlauber. Es sei gelungen, die Touristenströme auf andere Ferienziele umzulenken. Die Kapazitäten für Tunesien, Ägypten und Marokko würden verringert, für 2012 werde sich die Nachfrage für diese Ziele noch nicht deutlich beleben, sagte Kunkel.

Die Luxairtours ist mit Abstand der größte Reiseveranstalter der Großregion und nutzt für seine Flüge ausschließlich die Jets der Luxair. Während die Luxair im Fluggeschäft 2010 ein Minus von 11,1 Millionen Euro einstecken musste, verbuchte die Touristik- Sparte trotz zwei Millionen Euro Belastungen aus den Ausfällen auf Grund der isländischen Flugasche ein positives Ergebnis, das aber nicht extra ausgewiesen wird. „Derzeit gibt es keine Pläne, Ferienflüge der Luxairtours ab Saarbrücken anzubieten“, sagte Kunkel. „Wir untersuchen das immer wieder, es ist für die Zukunft nicht ausgeschlossen, Flüge in Kooperation mit anderen Veranstaltern aufzulegen“. Bislang starten alle Luxairtours-Flüge am einheimischen Flughafen Findel. ur

www. luxairtours.lu

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