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Renntag Güdingen: Andrea Glomba siegt beim Hauptrennen

Beim dritten Pferderenntag der laufenden Turfsaison in Güdingen konnte der deutsche Champion Eduardo Pedroza am Samstag keinen Sieg erringen. Anders als die Saarländerinnen Kirsten Schmitt und Andrea Glomba, die jeweils ein Rennen gewannen.

Beim dritten Pferderenntag der laufenden Turfsaison in Güdingen konnte der deutsche Champion Eduardo Pedroza am Samstag keinen Sieg erringen. Anders als die Saarländerinnen Kirsten Schmitt und Andrea Glomba, die jeweils ein Rennen gewannen.

Güdingen. „Ehrlich gesagt, er hätte noch schneller laufen können“, lachte Rennreiterin Andrea Glomba, „ich habe ihn einfach treten lassen und habe nur die Zügel gelaufen. Viel geritten bin ich nicht.“ Das war auch nicht nötig, um am Samstagmittag in Güdingen den 23. Internationalen BMW-Saarlandpreis auf dem vierjährigen Wallach Liszt zu gewinnen.

Drei Längen Vorsprung

Mit einem Vorsprung von knapp drei Längen und einem Saarbrücker Bahnrekord von 1:18,15 Minuten über 1350 Meter gewann die 32-Jährige aus Riegelsberg das Hauptrennen des dritten Güdinger Pferderenntags vor etwa 12 000 Zuschauern. „Die Konkurrenz war bei dem Rennen trotzdem sehr stark. Es gab viel Geld zu gewinnen, das war für die Trainer und Reiter ja ein großer Ansporn“, schätzte Andrea Glomba das mit 11 000 Euro dotierte Rennen ein, „aber das Rennen ist erwartungsgemäß verlaufen. Ich weiß, was er kann, wir haben schon mit einem der ersten drei Plätze gerechnet. Liszt ist ehrlich. Er gibt, was er kann. Er hat eine wahnsinnige Antrittsschnelle und hält die bis zum Schluss durch.“

Der deutsche Champion Eduardo Pedroza konnte nicht am Hauptrennen teilnehmen, da sein Pferd Glasshoughten aus dem Feld gestrichen wurde. Dafür startete er bei vier anderen Rennen, zwei Mal erritt er den zweiten Platz (beim Preis Mini Saarland auf Wings of April und beim Preis der KBS Saarbrücken auf Tiago). Bei beiden Rennen kämpfte er sich erst auf den letzten Metern an die Spitze und verpasste den Sieg nur knapp. Beim Preis des BMW Motorrad Zentrums Saarland erreichte er auf Desert den vierten Rang, beim Preis der BMW Financial Services blieb er chancenlos auf dem achten Platz mit All Good Cowboy. „Ich bin gar nicht ins Rennen gekommen“, ärgerte er sich über seinen Schlussauftritt, „beim ersten Ritt habe ich noch Pech gehabt, da wäre der Sieg drin gewesen. Aber ich freue mich immer, hierher zu kommen, ich bin jetzt zum dritten Mal da gewesen. Hier trifft man alte Freunde, und es ist ein anderes Klima als beispielsweise in Baden-Baden, hier ist es viel lockerer“, sagte Pedroza.

Schmeer ist zufrieden

Ein besseres Fazit aus dem Renntag zog der Veranstalter selbst. „Wir haben durch die Bahnwetten 46 320,50 Euro und durch Außenwetten 53 656,80 Euro eingenommen“, freute sich Werner Schmeer, Vorsitzender für Galopprennsport des Rennclubs Saarbrücken.

Amateurrennreiterin Kirsten Schmitt war ähnlich glücklich mit dem Ausgang der Rennen. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden, aber es war ein Wechselbad der Gefühle“, meinte sie strahlend. „Beim ersten Rennen wurde ich Zweite (Preis der NES - Neue Energie Saar, Marian Falk Weißmeier auf Obelisk gewann, Anm. d. Red.), das war auf Bound by Honour natürlich ein umjubelter Sieg für den Rennstall Saarbrücken, der erwartet wurde. Das Pferd war auch super, nur von mir bin ich ein bisschen enttäuscht, ich habe zu lange gewartet, um anzugreifen.“ Beim Preis der BMW Financial Services wurde sie auf Gold Rock Fünfte, beim Preis des BMW Motorrad Zentrums Saarland Dritte mit Chrapa Danon. Den Preis der KBS Saarbrücken gewann Kirsten Schmitt auf Taka Angel mit einer Länge Vorsprung.

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