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Rente: Saarländer gehen erst mit über 60 in Pension

Saarbrücken. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Beschäftigten im Saarland hat sich erstmals auf über 60 Jahre erhöht. „Der Trend geht weg von Anträgen zur Erwerbsminderungsrente und stärker hin zur Altersrente“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Saarland, Reinhard Wagner, gestern vor der Vertreterversammlung des Gremiums. Zugleich kündigte er an, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung von bundesweit 19,9 Prozent bis zum Jahr 2013 stabil bleiben.

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Rentenversicherung im Saarland durch Beiträge und Bundeszuschüsse knapp 1,43 Milliarden Euro eingenommen, 21 Millionen weniger als im Jahr zuvor. Von den nahezu gleichhohen Ausgaben (1,42 Milliarden Euro) wurden 1,1 Milliarden an Renten einschließlich Beitragsanteilen zur Krankenversicherung an die etwa 150 500 Rentner im Land gezahlt. 37 Millionen Euro (2008: 36 Millionen) wurden für medizinische und berufsfördernde Reha-Maßnahmen aufgewendet.

Die Zahl der neu gestellten Rentenanträge verminderte sich 2009 auf 12 540, fast tausend weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der Widersprüche gegen ergangene Rentenbescheide verringerte sich im Vorjahr um rund zwei Prozent auf 2469.

Die Verwaltungs- und Verfahrenskosten der Rentenversicherung im Saarland betrugen rund 1,9 Prozent und lagen damit deutlich unter allen allen verlangten Orientierungsgrößen. „In den vergangenen vier, fünf Jahren ist in der Rentenversicherung deutlich gespart worden“, sagte Wagner. Die Rentenversicherung im Saarland zählte zum Jahresanfang 433 Mitarbeiter. ulo

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