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Rettung eines Schwans in Völklingen weiter Thema

Das Ehepaar Gabi und Willi Brech aus Saarlouis hat sich bereit erklärt, die Kosten für die Rettung des Schwans Tristan zu übernehmen. Tier-Retter Günter Zach will dieses Angebot allerdings nicht annehmen.

Seitdem der Schwan vor gut einer Woche schwer verletzt in Völklingen aus der Saar gerettet worden war, herrschte Uneinigkeit bei der Frage, wer die angefallenen Fahrtkosten von Günter Zach zahlen soll (wir berichteten).

Zach, der die Vogelauffang- Station in Nalbach-Körprich leitet, hat sich bisher vergeblich an das Ordnungsamt gewendet, das seiner Meinung nach die rund 80 Euro übernehmen sollte. Es gehe ihm gar nicht darum, dass er die Summe nicht zahlen könne, sagt Zach. Er sehe es aber nicht ein, da er hier die Stadt Völklingen in der Pflicht sehe: „Es kann ja nicht sein, dass ich das selber bezahlen muss.“ Er habe einen Brief an den Völklinger Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) verfasst und hoffe, dass der Streit um die Kosten für die Tier-Rettung nun beendet wird und die Stadt zahlt.

Das Ehepaar Brech hat mit dem Fall an sich eigentlich nichts zu tun. „Ich liebe diese Tiere einfach“, erklärt Willi Brech. Er und seine Frau leiten einen Campingplatz in Saarlouis. Von dort aus habe man eine gute Sicht auf die Saar und könne auch viele Schwäne beobachten. „Ich sehe die Tiere sehr gerne“, daher komme er auch gerne für die Rettungskosten auf, sagt Willi Brech. elb

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