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Riesengaudi: 14.000 Gäste bei Homburger Wiesn

Homburg. Gestern Abend ging mit dem Auftritt des Saar-Pfalz-Express’ im großen Festzelt am Hallenbad die fünfte Homburger Wies’n zu Ende. Sechs Tage weiß-blaues Lebensgefühl lagen damit hinter einigen Tausend Gästen. Wie viele Besucher die Wies’n 2012 tatsächlich angelockt hat, das konnte Veranstalter Thorsten Bruch gestern Nachmittag noch nicht in definitive Zahlen kleiden. Nur eines nahm Bruch der schlussendlichen Auszählung vorweg: „Die erwarteten 14.000 Besucher haben wir locker geschafft. Mehr Zahlen wird es erst später geben.“Im Vergleich zum Vorjahr seien schon alleine durch den einen zusätzlichen Veranstaltungstag mehr Gäste ins Festzelt geströmt, aber auch ohne dieses formale Plus fiel Bruchs Urteil durchweg positiv aus. „Es war Wahnsinn, wir hatten nur gute Tage in diesem Jahr.“ Mit dem erstmals veranstalteten Wies’n-Umzug am Tag der Deutschen Einheit gönnte sich die Großveranstaltung in diesem Jahr auch eine gelungene Premiere. Und Bruch machte im Gespräch mit unserer Zeitung klar: „Im kommenden Jahr wird es an diesem Feiertag wieder einen Festumzug geben.“Der werde sich, so Bruch, ein bisschen ergänzt und erweitert präsentieren. „An uns wurde herangetragen, dass der Unterhaltungs- und Interaktionseffekt noch ein bisschen verstärkt werden könnte. Es wird also während des Umzug hier mal ein Bierchen und dort mal ein Schnäpschen geben.“

Stellt sich die Frage, ob, und wenn ja, wie sich die Wies’n als großes Zeltfest selbst weiter entwickeln könnte oder gar müsste. Thorsten Bruch zeigte sich bei dieser Frage gestern weit ab von revolutionären Gedankenspielen. „In erster Linie gilt das Sprichwort ’Schuster, bleib bei Deinen Leisten’. Man darf ein so gut funktionierendes Konzept nicht einfach umkrempeln. Aber natürlich stehen wir auch im Wettbewerb mit anderen. Und da wollen wir Stillstand natürlich vermeiden.“ Aktuell mache man sich deswegen derzeit über zwei Varianten einer Evolution der Wies’n Gedanken, „da darf sich der Homburger überraschen lassen“. Konkreter wollte Bruch da gestern nicht werden. Fürs kommenden Jahr und die sechste Wies’n wünschte sich Bruch gestern vor allem eines: „Dass das Fest so fröhlich und friedlich über die Bühne geht wie in diesem Jahr. Das ist für mich einfach wichtig.“ thw

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