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Ringer-Titel sollen im Saarland bleiben

Völklingen. Im Jahr des hundertjährigen Bestehens des KSV Fürstenhausen wartet ein Höhepunkt der Clubgeschichte auf den Ringer-Regionalligisten: Der KSV richtet von heute bis zum kommenden Sonntag die deutsche Meisterschaft im griechisch-römischen Stil in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle aus.

Fast das gesamte vergangene Jahr hat der Verein auf dieses Wochenende hingearbeitet. Regelmäßig traf sich eine rund zehnköpfiges Organisationsleitung mit Reiner Both und Peter Walz an der Spitze. Und die Organisatoren scheinen ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. Entsprechend gelassen blicken Both und Walz vor Turnierbeginn dem Ereignis entgegen. "Die Materialien wie die Gastgeschenke für die Ringer und die Matten sind rechtzeitig angeliefert worden", sagt Walz und ergänzt erleichtert: "Da hatte ich noch ein wenig Bammel. Doch jetzt bin ich ganz gelassen und hoffe, dass der Name KSV Fürstenhausen nach der Meisterschaft bei den Leuten positiv haften bleibt." Auch die Finanzierung der Meisterschaft steht. "Selbst wenn keine Zuschauer kommen würden, wäre alles finanziert. Was wir am Wochenende einnehmen, geht in die Kasse des Vereins", zeigt sich Both zufrieden.

Nachdem gestern der Hallenaufbau über die Bühne ging, werden am Wochenende etwa 100 Helfer im Einsatz sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

"Da kann nichts mehr schief gehen", ist sich Both sicher.

Auch aus sportlicher Sicht zeigt sich die Organisationsspitze zufrieden: 148 Ringer in sieben Gewichtsklassen werden nach dem Abwiegen am heutigen Freitag dann samstags und sonntags auf die Matte gehen. Both erklärt: "Wir haben mehr Starter als es eine Woche zuvor bei der Meisterschaft im Freistil waren. Es ist alles am Start, was Rang und Namen hat." Der einzige Titelverteidiger, der sich nicht für die diesjährigen Titelkämpfe gemeldet hat, ist Kai Dittrich in der 96-Kilogramm-Klasse. Und auch ein von den Organisatoren erhoffter Publikumsmagnet musste verletzungsbedingt absagen. "Mirko Englich (Silber-Medaillen Gewinner der Olympischen Spiele 2008, Anmerkung der Redaktion) hätte bestimmt noch einige Leute angezogen", vermutet Walz.

Doch auch so hoffen Both und Walz vor allem wegen der 19 saarländischen Ringer auf eine volle Halle. "Wir rechnen an beiden Tagen jeweils mit 1500 Zuschauern", erklärt Walz. Und mit zwei bis drei Titeln, die im Saarland bleiben sollen, liebäugeln sie auch. Und Both sagt voller Vorfreude: "Eine deutsche Meisterschaft der Männer wird wohl in den kommenden zehn Jahren nicht mehr im Saarland stattfinden." Die Meisterschaft dürfte also nicht nur für den Verein ein Höhepunkt sein. rix

Zeitplan der deutschen Meisterschaften:

Samstag (Gewichtsklassen 60, 66, 84, 120 Kilogramm): 8.45 bis 9 Uhr: Eröffnung. 9 bis 13 Uhr Qualifikation, eventuell 1/16- beziehungsweise 1/8-Finale. 14 bis 17 Uhr: Viertel- und Halbfinale. 17.30 bis 20 Uhr: Hoffnungsrunde und Finalkämpfe mit Siegerehrung.
Sonntag (Gewichtsklassen 55, 74, 96 Kilogramm): 9 bis 11.30 Uhr: Qualifikation, eventuell 1/16- beziehungsweise 1/8-Finale. 12 bis 15 Uhr: Viertel- und Halbfinale, danach Hoffnungsrunde und Finalkämpfe mit Siegerehrung.

Eintrittskarten gibt's heute, 13 bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag ab 8 Uhr an der Kasse der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen. Dauerkarten kosten 40, Tageskarten samstags 25 und sonntags 20, Finalkarten je 15 Euro.

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