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Rivalen: 1. FCS muss gegen FC Homburg ran

Im Saarlandpokal empfängt der Fußball-Regionalligist FC Homburg bereits in der fünften Runde Drittligist 1. FC Saarbrücken.

Im Saarlandpokal empfängt der Fußball-Regionalligist FC Homburg bereits in der fünften Runde Drittligist 1. FC Saarbrücken.

Homburg. Glück im Unglück? Während Fußball-Regionalligist FC Homburg noch mit der 1:4-Schlappe bei Waldhof Mannheim haderte, bescherte das Los den Grün-Weißen in der fünften Runde des Saarlandpokals ein Heimspiel gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Ob der saarländische Derby-Klassiker zwischen den beiden Ex-Bundesligisten tatsächlich, wie im Rahmenterminplan vorgesehen, am 31. Oktober stattfinden wird, ist allerdings fraglich, wie der zweite Vorsitzende des FCH, Rafael Kowollik, erklärt: „Ich könnte mir vorstellen, dass das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen wird, da innerhalb von zwei Wochen die Organisation nur sehr schwierig zu stemmen wäre.“
Aufgrund der Rivalität beider Vereine sei damit zu rechnen, dass die Polizei die Partie zu einem „Rot-Spiel“ erklärt, bei dem die damit verbundene massive Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen einen deutlich größeren organisatorischen Aufwand verlangt. Deshalb nimmt der FCH vorerst noch keine Ticket-Vorbestellungen für die Partie an.

 Unterdessen sicherte FCS-Präsident Paul Borgard zu, flexibel bei der Terminplanung zu sein. „Als Erstes habe ich gedacht, dass wir dieses Spiel zum aktuellen Zeitpunkt nicht gebrauchen können“, sagt Kowollik: „Saarbrücken ist zwar auch nicht gerade in einem Hoch, aber wir sind aktuell in einem richtigen Tief.“ Für FCS-Präsident Borgard ist das Los das „Worst-Case-Szenario“, also das Schlimmste, was passieren konnte. „Ich sehe das Spiel als Derby, das uns alles abverlangen wird und wo die alte Rivalität wieder aufflammen kann“, erklärt Borgard.

 Das letzte Aufeinandertreffen zwischen FCH und Saarlandpokalsieger FCS in der Oberligasaison 2009 endete mit einem 2:1-Heimerfolg der Homburger gegen den späteren Meister. Im Saarlandpokal standen sich die beiden ersten Mannschaften das letzte Mal 2004 gegenüber. Damals gewannen die Saarbrücker im Viertelfinale in Homburg mit 4:1 und holten sich anschließend den Pokal.

Von einem Pokalsieg sind beide Mannschaften derzeit noch weit entfernt. Zumindest für den FCH gab es an diesem Wochenende eher eine weitere bittere Pille im Liga-Alltag zu schlucken: Die Niederlage in Mannheim war schon die vierte Nullnummer des FCH in Folge. „Unser Plan war nach sechs Minuten über den Haufen geworfen“, sagte FCH-Trainer Christian Titz nach der umstrittenen Roten Karte zu diesem Zeitpunkt für Ugur Dündar wegen eines Foulspiels. Die Hausherren gingen in der 41. Minute durch Dennis Geiger in Führung, die Massih Wassey in der 56. zum 2:0 ausbaute. Den Anschlusstreffer von Yannick Tewelde in der 70. Minute konterten die Waldhöfer nur drei Minuten später durch Dennis Franzin, der auf 3:1 erhöhte. Martin Hess stellte den auch in der Höhe verdienten 4:1-Endstand in der 88. Minute her. „Der Sieg war verdient. Waldhof war klar besser“, redete der deutlich enttäuschte Christian Titz Klartext.


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