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Rocco Del Schlacko: 24.000 Besucher auf dem Sauwasen in Püttlingen

Von SZ-Mitarbeiter Kai Florian Becker

Zwei Tage lang feierten knapp 24.000 Menschen auf dem Sauwasen bei Püttlingen die 12. Auflage des Musikfestivals ,,Rocco del Schlacko“ – zur Musik von Bands wie Fettes Brot, The Hives, Bad Religion und The Donots.

Püttlingen.
Es ist schon verrückt: Seit die Stadt Püttlingen in Kooperation mit den Veranstaltern des „Rocco del Schlacko“ das Festivalgelände Sauwasen mit einer Drainage versehen hat, um bei starkem Regen eine Schlammschlacht zu vermeiden, bleibt das Festival von eben dieser verschont. Das fiel sogar am zweiten Festivaltag Ingo Knollmann auf. Der Sänger der Alternative Rock-Band Donots, die bereits zum vierten Mal beim „Rocco“ dabei war scherzte mit dem Publikum: „Was ist aus den Sauwasen geworden? Ihr steht ja gar nicht im Schlamm?“ Dann animierte er die Fans, im Takt auf und ab zu springen, was eine riesige Staubwolke produzierte. Knollmann gab sich abermals überrascht: „Ich werd’ wahnsinnig.  Ich sehe das Publikum gar nicht mehr. Bist du noch da, Rocco?“

„Jaaaaaaaa!“ – und wie: Die Donots wurden ebenso frenetisch gefeiert wie am Tage zuvor die schwedischen Garage Rocker von The Hives, The Gaslight Anthem, die Alt-Punkrocker Bad Religion oder am Samstag Blumentopf, Wir sind Helden und Fettes Brot.

  Es war ein friedliches und entspanntes Festival, das wie so viele Massenveranstaltungen in diesen Tagen zwangsläufig unter dem Eindruck der tragischen Ereignisse der Love Parade in Duisburg stand. Umso erfreulicher, dass es keine nennenswerten Zwischenfälle gab und die Besucher das Festival, das mit den Tönen von Fettes Brot am Sonntag einen würdigen Abschluss fand, aus vollen Zügen genießen konnten.  Dokter Renz, König Boris und Björn Beton waren mit ihrer Band Das Nervenkostüm angereist, die die Deutschrap-Hits „Emanuela“, „Bettina, zieh dir bitte etwas an“ und „Jein“ mit Funk und Big Band-Klängen à la James Last veredelte. Wie fast alle Band, bediente sich Fettes Brot musikalisch auch mal woanders, hier bei The Clash, deren Titel „London Calling“ die drei in ihrer umgedichteten Version als „Hamburg Calling“ präsentierten.

Zuvor hatten bereits The Gaslight Anthem „State of love and trust“ von Pearl Jam gespielt, die Donots „We’re not gonna take it“ von Twisted Sister und Blumentopf kurz AC/DC angestimmt. Gerade bei solchen allseits bekannten Hits hing dann eine riesige Staubsäule über den Sauwasen – Indiz dafür, wie viel Spaß das Publikum beim ausgelassenen Tanzen und feiern hatte.
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