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Rocco del Schlacko: Das Feiern hat begonnen

Etwa 30 000 Musikfans werden beim Rocco el Schlacko auf dem Köllerbacher Sauwasen erwartet.

Etwa 30 000 Musikfans werden beim Rocco el Schlacko auf dem Köllerbacher Sauwasen erwartet.



Köllerbach. Da sage noch einer, die Jugend von heute sei nicht kreativ. Als es nämlich gestern darum ging, das Gepäck – darunter mögen auch ein, zwei Fläschchen Bier gewesen sein – von den Parkplätzen zum Rocco-del-Schlacko-Campingplatz zu schaffen, wurde erstaunliches Organisationstalent an den Tag gelegt. Da waren Sackkarren und Bollerwagen im Einsatz, ganze Auto-Anhänger wurden gezogen und gedrückt oder es wurden zu zweit lange Stangen über den Schultern getragen, an denen die Camping-Ausrüstung baumelte. Tausende waren es, die gestern schon zum Festgelände zogen und den Campingplatz nutzten, auf dessen Bühne es am Abend schon ein Vorkonzert zum eigentlichen Rocco gab.

Die meisten jugendlichen Camper sind jedenfalls nicht nur wegen der guten Musik zum Festival gekommen, sondern auch und gerade wegen der Atmosphäre. Eine Gruppe aus Illingen kam mit über 40 Freunden zu dem Camp, und dies schon zum 7. Mal. Sie schilderten, ganz egal welche Bands spielen würden oder wie das Wetter auch sei, sie wären immer dabei. Nicht jeder Camper bleibt die ganze Zeit, aber bis am Sonntagvormittag die letzten Zelte abgebaut werden, dürfte der Zeltplatz etwa 12.000 Jugendliche beherbergt haben, so die Zahl die Thilo Ziegler nennt, Geschäftsführer des Veranstalters „Presented for People“.

 Bis gestern Nachmittag jedenfalls hatte es keine Probleme gegeben, und so zeigte sich denn Ziegler auch sehr zufrieden. Wolfgang Schäfer, Leiter der Polizeiinspektion Köllertal, war ebenfalls guter Dinge, da das neue Verkehrskonzept (wir berichteten) gegriffen hatte und es – im Gegensatz zu 2011 – keinen Rückstau mehr auf die Autobahn 8 gegeben hatte; Schäfer: „Wir haben jetzt Erfahrungen genug, um dieses Festival im Griff zu haben.“
Kai, Philipp und Fabi aus Mannheim sind zum zweiten Mal in Püttlingen dabei, „hier gibt’s faire Preise, tolle Stimmung und nette Leute“, erklären sie gut gelaunt. Heike und Marina, die aus Köln gekommen sind, sagten: „Ein kleines Festival, und das macht den riesen Charme aus. Hier können wir entspannt und ohne Stress eine schöne Zeit verbringen.“ Sie sind gar nicht so sehr wegen der Bands gekommen, sondern wegen der Atmosphäre – wobei sich das „kleine Festival“ vermutlich nur auf den Vorabend bezogen haben dürfte, denn der Rocco ist das größte Festival im Südwesten.

Thomas, Simon und Julia aus Mainz und Worms sind, dank positiver Mund-zu-Mund-Propaganda, zum ersten Mal dabei. Rene und Steffi aus Daun sind zwar verwöhnt von „Rock am Ring“ – aber hier, auf dem Sauwasen, gefällt es ihnen genau so gut.
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