A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler Parkplatz Sötern Parkplatz geschlossen, gesperrt für LKW bis 24.08.2017 07:00 Uhr ab 22.08.2017, 17:00 Uhr (22.08.2017, 14:28)

A62

Priorität: Dringend

20°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
20°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Rocken, bis die Bühne wackelt: Neun Bands sorgen beim Primsrock-Open-Air für Stimmung

Die Gruppe Rantanplan macht Station in Primstal. Foto: ver

Die Gruppe Rantanplan macht Station in Primstal. Foto: ver

Das Primsrock-Team stellt vor jedem Open-Air immer den gleichen Anspruch an sich selbst. „Unser Programm soll Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen und vom Eintrittspreis her erschwinglich sein“, sagt Marcus Gramlich vom Organisations-Team. Zur 14. Ausgabe am Samstag bieten die Primsrock-Macher eine musikalische Dröhnung mit neun Bands, die verschiedene Genres der Rockmusik abdecken. Nachfolgend ein Überblick:

Eröffnet wird das Primsrock-Festival gegen 15.15 Uhr. Dann betritt Dreamcatcher die Bühne. Die Band aus Hermeskeil spielt melodischen Hardcore. Der vorgesehene Opener, die Electrocore-Truppe Anderland aus Trier, hat ihren Gig aus privaten Gründen abgesagt. Beide Formationen haben sich beim Vorentscheid-Wettbewerb für den Festivalauftritt qualifizieren können. Im Stile von Agnostic Front legt die Saarbrücker Hardcore-Kapelle World Eater einen Zacken härter nach. In der Beatsteaks-Stadt Berlin gilt die Punkrockband Smile and Burn derzeit als angesagt. Sie rocken schon sieben Jahre auf die Schnelle und haben mit den Nummern „Leaving Harbours“ und „Expectations“ Szenehits gelandet. Etwa eine Viertelstunde an Zeit bleibt dem Publikum nach Smile and Burn zum Durchatmen und um den Bierbecher füllen zu lassen. Ab 17.30 Uhr schreit Cindy van der Heijden, Frontfrau der niederländischen Band All for Nothing aus Rotterdam ins Mikrofon. Das musikalische Konzept der Band setzt sich aus Punk, Rock und Einflüssen des Hardcores zusammen. Mit ihren deutschen Texten hat die Kölner-Punkrockband KMPFSPRT im Juli beim Theleyer Volcano-Festival gewaltig abgeräumt. KMPFSPRT bevorzugt die härtere Gangart und behandelt in ihren Songs szenerelevante Themen. Mit international bekannten Größen wie Heaven Shall Burn und Sepultura haben sich A Traitor Like Jesus bereits die Bühne geteilt. Ihren musikalischen Fingerabdruck hinterlässt die Formation aus Braunschweig in der Nische zwischen Metal-und Hardcore. Den Musikstil der niederländischen Punkrock-Hardcore-Band John Coffey bezeichnet das Solinger Ox-Fanzine als „Schweinerock geschwängerte Hardcore-Dampflok“. Die Songs der Utrechter strotzen vor euphorischer Spielfreude und gehen nach vorne los, als wenn die harte Ausgabe von The Hives sich mit den Krawallbrüdern von The Bronx zu einem groovenden und rotzigen Ständchen verabredet hätte. Als vorletzte Band des Festivals tauchen die Hamburger Skapunker Rantanplan auf. In diesem Jahr feiert die Band ihren 20. Geburtstag. Mit tanzbarer Mucke schaffen es Rantanplan problemlos, die scheinbar schwer zu vereinenden Gegenpole, politische Aussage und Spaß, unter einen Hut zu bringen. Headliner der Freiluftfete sind die New Yorker Crossover-Helden Dog eat Dog. Ihr Musikmix aus Punk, Rap und Heavy Metal ist auf Party ausgelegt. Von anderen Bands des Crossover-Genres unterscheidet sich die Instrumentierung durch die Einbindung eines Saxophons. Mit den Singles „No fronts“ und „Isms“ hat die Band in den 1990er-Jahren Erfolge feiern können.

:: primsrock.de

:: facebook.com/primsrock
  Zum Thema:
Primsrock-Festival am kommenden Samstag, 5. September, auf dem Kirmesplatz Primstal . Einlass ist ab 13.30 Uhr, Beginn 15.15 Uhr. Die Karten kosten im Vorverkauf 13 Euro, an der Tageskasse 19 Euro. Geplante Startzeiten der Bands: Dreamcatcher 15.15 Uhr, World Eater 16 Uhr, Smile and Burn 16.45 Uhr, All for Nothing 17.30 Uhr, KMPFSPRT 18.30 Uhr, A Traitor like Jesus 19.30 Uhr, John Coffey 20.30 Uhr, Rantanplan 21.40 Uhr, Dog eat Dog 23 Uhr. frf
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein