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Rockstar auf Abwegen: 24-jähriger Saarbrücker wird als bundes- und saarlandbester Steinmetz ausgezeichnet

Der landesbeste Auszubildende Bildhauer/Steinmetz David Schwindling mit dem Model seines Meisterstücks in seiner Ausbildungsstätte Hassdenteufel & Kasakow in Fraulautern. Foto: Becker & Bredel

Der landesbeste Auszubildende Bildhauer/Steinmetz David Schwindling mit dem Model seines Meisterstücks in seiner Ausbildungsstätte Hassdenteufel & Kasakow in Fraulautern. Foto: Becker & Bredel

„Ich habe eine Leidenschaft für Burgen und das Mittelalter, daher kommt wohl mein Interesse für den Beruf Steinmetz“, erklärt David Schwindling, der im vergangenen Jahr seine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer als Bundesbester und Saarlandbester abschloss. Dafür wurde er im Januar dieses Jahres von Bernd Wegner , Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes , im Rahmen einer Feierstunde geehrt.

Drei Jahre dauerte seine Ausbildung. „Die erste Hälfte meiner Lehre habe ich in einem anderen Betrieb gelernt, doch ich hatte dort das Gefühl, nicht richtig gefordert zu werden und nichts zu lernen. Daher wechselte ich nach anderthalb Jahren zur Hassdenteufel & Kasakow GmbH in Fraulautern “, sagt der 24-Jährige.

In seiner praktischen Prüfung erreichte David Schwindling 98 Prozent, ein Spitzenergebnis. „Natürlich war die Freude riesig, dass ich Landesbester wurde. Ich bin echt froh, einen Beruf zu haben, der mir so großen Spaß macht“, erzählt der Saarbrücker weiter.

Als Kind wollte er noch etwas ganz anderes lernen. „Ich bekam eine Gitarre geschenkt und rockte am 50. Geburtstag meiner Großmutter neben der Band, die eigentlich engagiert war, die Bühne. Daher wollte ich immer Rockstar werden“, erinnert sich Schwindling lachend. Diese Idee gab er allerdings auf und widmete sich einem anderen Beruf. Dennoch begleitet ihn die Musik noch heute in seinem Leben. „Ich singe in einer Hardcore-Band. Das ist eine Musikrichtung, die dem Metal ähnelt.“ Mittlerweile arbeitet er bei einem Steinmetz in Rehlingen. Ob er künftig die Meisterschule besuchen will, weiß er noch nicht. „Mal sehen, was die Zukunft bringt.“
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