B423 Stadtgebiet Blieskastel, Zweibrücker Straße bis Saar-Pfalz-Straße Zwischen Blieskastel und Aßweiler Vollsperrung, Baustelle bis 28.10.2017 06:00 Uhr Zwischen Ortsausgang Blieskastel und Ortseingang Biesingen (09.10.2017, 06:27)

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Rodenhofer weiter von Falschparkern genervt

Saarbrücken. Als der Löschzug um 14.40 Uhr am Samstag die Straßen auf dem Rodenhof systematisch abfuhr, war es eng. Überall parkten Autos wegen der Fußball-Drittligabegegnung im Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Nicht alle parkten rechtmäßig. Trotzdem blieb das Löschfahrzeug nirgendwo hängen. Es kam durch, selbst in der Ottweiler Straße, wo Autofahrer die Kurven zugestellt hatten. Ingo Wagenknecht von der Saarbrücker Berufsfeuerwehr: „Es gibt Stellen in Saarbrücken, die problematischer zu befahren sind.“ Auch die Polizei war zufrieden.



Wo Platz war, wurde geparkt

Im Vorfeld hatten sich bei einer Bürgerversammlung Anwohner über zugestellte Rettungswege beklagt, Polizei und Feuerwehr testen dies daher an diesem Spieltag. Die Ankündigung der Aktion in der Saarbrücker Zeitung verfälschte das Ergebnis dabei keineswegs. Denn wo Platz war, dort wurde geparkt: vor Einfahrten, im Halteverbot oder in den Kurven. Ein Autofahrer legte seine Telefonnummer in seinen Wagen, als er unmittelbar im Rettungsweg parkte und verschwand mit der Bemerkung, das Stadion sei ja nicht weit. Im Notfall komme er eben zum Auto gelaufen. Ein Ordner hatte ihn zuvor angesprochen, doch der Mann ließ sich nicht beirren.


Halter müssen Strafe zahlen

Willibald Groß von der Polizei ließ für vier Fahrzeuge im Halteverbot Verwarnungen ausstellen. Die Halter müssen Strafe zahlen. Abgeschleppt wurde aber niemand. „Wir haben festgestellt, dass die Feuerwehr überall durchkommt. Dann muss auch nicht abgeschleppt werden“, sagte er. Außerdem gab es nur im absoluten Halteverbot Strafzettel. Im eingeschränkten Halteverbot duldete die Polizei das falsche Parken. „Wir müssen einen Kompromiss finden zwischen dem Bedarf an Parkplätzen bei Großveranstaltungen und den Sanktionen“, sagte er. Rund um die Saarlandhalle und das Stadion seien eben nicht genügend Parkplätze vorhanden, viele Autofahrer kämen zudem von auswärts. Diese Haltung finden die Anwohner allerdings nicht erfreulich. So beklagt sich Franz Bubel, dass seine Einfahrt in der Ottweiler Straße wird immer wieder zugeparkt wird. Und im Begegnungsverkehr müsse häufig rangiert werden. Autos kämen nicht mehr aneinander vorbei.

Gegenüber wohnt Andreas Neuberger, der Schilder aufgehängt hat, um auf seine Einfahrt hinzuweisen. Anders gehe es gar nicht. Auch er klagt über zugeparkte Einfahrten. Der Mann mit der Telefonnummer im Wagen hatte auch Samstag erst vor Neubergers Einfahrt gestanden. Als er angesprochen wurde, stellte er sich eben in den Rettungsweg.

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