Saarland, Saarlouis, B 51 Umgehungsstraße Ensdorf Saarlouis, in Höhe AS Lisdorf, Gefahr durch eine Unfallstelle, Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeführt (09:16)

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Rollen zu viele Autos über den St. Johanner Markt?

Leser ärgern sich über Autos

Leser ärgern sich über Autos "im Herzen" von Saarbrücken.

Saarbrücken. Der St. Johanner Markt gilt als die „gudd Stubb“ von Saarbrücken. Doch in dieser „gudd Stubb“ stört neuerdings wieder eine Menge Autoverkehr die Gemütlichkeit – und das auch noch nach 12 Uhr. Diesen Eindruck haben jedenfalls einige SZ-Leser. Sie beklagen, dass anscheinend jeder über den Platz fahren darf, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Der Markt ist eine Fußgängerzone. Von 6 bis 12 Uhr dürfen Autos rein, aber nur zum Be- und Entladen. Schließlich brauchen die Geschäfte ja ihre Waren.

Ordnungsamt kontrolliert Lieferverkehr
Aber nach 12 soll der Markt autofreie Zone sein. Entsprechende Schilder stehen an allen Zufahrten. Für die Kontrolle des Marktes ist das Ordnungsamt zuständig. Auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung erklärt Bürgerreferent Robert Mertes: „Die Mitarbeiter unseres Ordnungsamtes kontrollieren den St. Johanner Markt regelmäßig.“ Nach Ansicht der Mitarbeiter habe der Verkehr dort aber nicht zugenommen. Mertes verspricht: „Wir werden die Situation aber im Auge behalten.“ Es sei ein Anliegen der Stadtverwaltung, dass der Markt ab 12 Uhr möglichst frei bleibe vom Lieferverkehr. Die Zeit von 6 bis 12 Uhr sei ausreichend.

Der Bürgerreferent erinnert daran, dass die Anlieferzeiten anfänglich auf Wunsch der Anlieger von 6 bis 14 Uhr waren. Anfang 2008 seien sie dann ebenfalls auf Wunsch der Geschäftsleute auf die Zeit von 6 auf 11 Uhr verkürzt worden. Allerdings seien damit dann doch nicht alle zufrieden gewesen.  Daraufhin, so Mertes, habe die Stadt im Juni 2008 zu den Anlieferzeiten eine Umfrage bei den Geschäftsleuten und Wirten gestartet.

Anlieferzeiten verkürzt
Ergebnis: Die Mehrheit wollte längere Anlieferzeiten bis 12 Uhr. Mertes: „Dann haben wir das auch so gemacht.“ Außerdem ermöglichte die Verwaltung zur Verkürzung der Lieferwege die Zufahrt zum Markt über die Katholisch-Kirch- und die Kaltenbachstraße sowie über Fass- und Obertorstraße. Weiterhin können Lieferanten von der Kappenstraße die Ausfahrt Richtung Katholisch-Kirch-Straße nutzen. Früher waren dort Poller.

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