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Rollerfahrerin (31) stirbt bei Unfall zwischen Reitscheid und Oberkirchen

Dieser Wagen erfasste das Opfer, welches beim Aufprall getötet wurde. Die Schäden am Renault zeigen, wie hart der Zusammenstoß gewesen sein muss. Foto: Rolf Ruppenthal

Dieser Wagen erfasste das Opfer, welches beim Aufprall getötet wurde. Die Schäden am Renault zeigen, wie hart der Zusammenstoß gewesen sein muss. Foto: Rolf Ruppenthal

Dramatische Szenen haben sich zwischen Reitscheid und Oberkirchen abgespielt. Eine Trümmerwüste zeugte über Stunden von dem verheerenden Unfall, der sich dort gegen 23.30 Uhr am Samstag ereignet hat. An der Unterführung der ehemaligen Bahnlinie war es zu einem folgenschweren Zusammenstoß gekommen, der ein Menschenleben kostete.

 

Opfer: Mutter dreier Kinder

Wie die Polizei in Türkismühle schildert, war eine Frau auf ihrem Motorroller auf einem Feldwirtschaftsweg unterwegs. Als die Nambornerin auf die L 311 fahren wollte, nahm das Schicksal seinen Lauf: Ein junger Autofahrer war just zu jenem Zeitpunkt auf der Landstraße in Richtung Oberkirchen unterwegs. Dabei erwischte der 21-Jährige mit seinem Renault die Rollerfahrerin. Beim Aufprall wurde sie getötet. Der Freisener am Steuer und zwei weitere Begleiter in seinem Wagen blieben bei dem Unglück unverletzt.

 

Nach SZ-Informationen soll es sich beim tödlich verletzten Opfer um eine Mutter von drei Kindern zwischen zwei und sechs Jahren handeln.

 

Durch den Zusammenstoß hatte der Motorroller Feuer gefangen. Feuerwehrleute aus Oberkirchen und Freisen wurden alarmiert, berichtet deren Sprecher Dirk Schäfer. Gleichzeitig leuchteten Kollegen die nächtliche Unfallstelle aus, um auch den Gutachter zu unterstützen. Diesen Sachverständigen hatte die Saarbrücker Staatsanwaltschaft hinzugezogen, der den Ermittlern behilflich sein soll, den Unfallhergang zu rekonstruieren und so die Ursache für den tragischen Zwischenfall herauszufinden.

 

Alkohol im Spiel?

 

Was der Auslöser gewesen ist, steht bislang nicht fest, stellte ein Polizeisprecher am Sonntagnachmittag nochmals klar. „Die Ermittlungen sind derzeit noch nicht abgeschlossen.“

 

Allerdings sei offensichtlich nicht auszuschließen, dass der Autofahrer zuvor getrunken hatte. Er musste zur Blutprobe, seinen Führerschein behielten die Beamten ein.

 

Um die weiteren Beteiligten kümmerte sich in der Nacht ein Notfallseelsorger. Gleichzeitig waren Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und ein Notarzt, beide aus St. Wendel, vor Ort. Bis diese eingetroffen waren, sorgte sich ein First Responder der Freisener Feuerwehr um die erste Hilfe.

 

Über mehr als 100 Meter lagen Trümmerteile auf der Fahrbahn verstreut. Auch das Auto wurde stark beschädigt, die Windschutzscheibe ist eingedrückt, Motorhaube, Lampen und Stoßstange zerstört. Bis zum frühen Sonntagmorgen dauerte der Einsatz, Feuerwehren zogen erst gegen 5.15 Uhr wieder ab. Während der Unfallaufnahme und der Straßenreinigung blieb die Strecke über Stunden gesperrt.
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