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Rund 230 000 Besucher feiern das Saar-Spektakel

Spektakulärer Lichterglanz beim Saar-Spektakel: Blick von der Alten Brücke in Saarbrücken auf das Treiben an beiden Ufern der Saar. Foto: Becker&bredel

Spektakulärer Lichterglanz beim Saar-Spektakel: Blick von der Alten Brücke in Saarbrücken auf das Treiben an beiden Ufern der Saar. Foto: Becker&bredel

Rockende Fünfzigjährige, kreischende Teenies und junge Muttis, die sich an ihre Teenie-Idole erinnern – das rund 20-stündige Programm von „Radio Salü“ vereinte drei Tage lang Saar-Spektakel-Besucher aus verschiedenen Generationen auf dem Tbilisser Platz. Zum Spektakel mit Drachenbootrennen auf der Saar und einem bunten Programm rund ums Wasser kamen laut Veranstalter insgesamt 230 000 Besucher und damit etwas weniger als im Vorjahr.

 

Zum Auftakt kamen am Freitagabend zunächst die Classic-Rock-Fans mit „The Voices Of Rainbow“ auf ihre Kosten. Mit Doogie White und Graham Bonnet standen zwei Original-Sänger der Band auf der Bühne. Auch wenn letzterer heute optisch eher an einen Banker erinnert – das Rocken haben sie nicht verlernt. Jüngere Besucher kannten dagegen wohl nur ihren Hit „Since you've been gone“. Top-Act am Samstag war der 90er-Jahre-Teenie-Schwarm Sasha. Zu seinen Erfolgen konnten die Fans auf dem proppenvollen Platz über eine Stunde schmusen, rocken, tanzen und swingen. So machte der 44-Jährige aus der Fußball-Hymne „This is my time“ einen Dance-Titel und die ursprüngliche Weihnachts-Single „Coming home“ wurde bei dem Sommerfest zum Swing-Song. In seiner inzwischen fast 20-jährigen Karriere ist Sasha vom Teenie-Idol zum echten Entertainer gereift, der eine perfekte Show ablieferte. „Ich bin schon seit den 90ern ein Fan von ihm, er ist immer noch ein cooler Musiker“, freute sich Angelika Dorscheid, die seit Mittag in der ersten Reihe ausharrte.

 

„This Goodbye is not forever“, hieß 1998 ein Hit von Touché. Nach über zehn Jahren Pause wurde der Titel nun quasi wahr und die Ex-Boyband feierte beim Saar-Spektakel ihr Comeback. „Nach 20 Jahren auf der Bühne kann man auch einen Bierbauch haben“, scherzten die Musiker bei ihrem Auftritt. Und Stephanie von Elm aus Sulzbach war froh, ihre früheren Schwärme endlich mal live erleben zu können. „Damals durfte ich noch nicht auf ihre Konzerte gehen, weil ich zu jung war“, so die inzwischen zweifache Mama.

 

Für die heutigen Teenager hatte „Radio Salü“ am Samstag gleich vier ehemalige „DSDS“-Kandidaten im Programm. Neben Sarah & Pietro Lombardi gehörten zu ihnen Jesse Ritch, der 2017 mit DJ Bobo auf Tour geht. „Er hat mir von diesem Fest vorgeschwärmt“, so der Schweizer. Und die Dillinger „DSDS 2014“-Zweitplatzierte Meltem Acikgöz verriet: „Vor einem Auftritt im Saarland bin ich immer viel aufgeregter.“ Nach wie vor sei sie jedes Wochenende bundesweit unterwegs. Mit „Scheiß auf Jungs“ erschien kürzlich ihre neue Single. „Das ist ein Freundschafts- und kein Anti-Männer-Song“, betonte Meltem.

 

Die etwas Älteren konnten danach zu den Hits von David Bowie und Adele mit Percival abfeiern. Der Ex-„The Voice of Germany“-Teilnehmer bot eine einstündige Show voller Power. Für Sonntagabend hatten sich dann Jürgen Drews & Co. zur Mallorca-Party angesagt.

 

Aus Sicht der Einsatzkräfte verlief das Fest bis Sonntagnachmittag sehr ruhig. Polizei-Einsatzleiter Harald Groß sprach lediglich von einigen für eine solche Veranstaltung „typischen Dingen“ wie Handy-Diebstählen.
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