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SG Nalbach-Piesbach ist Onlinemeister der Meister

(Von links nach rechts: Daniel Meyer, Christian Feld, Julien Kleinschmidt, Florian Busche, Michael Hoffmann, Christian Mosbach, Kevin Bilsdorfer, Florian Becking, Adrian Reicharth, Alexander Weller, Marc Weber, Aljoscha Spurk, Holger Stöhr, Claudia Schindler)

Sechs Wochen lang konnten Fans und Spieler den saarländischen Mannschaften, die am Ende der Saison 2008/2009 auf dem Fußballplatz Meister geworden sind, auf sol.de/onlinemeister durch Klicks Punkte geben – und sie damit an die Tabellenspitze rücken. Gleichzeitig hatten sie die Möglichkeit, ihren Gegnern online die rote Karte zu zeigen und so Punkte abzuziehen.

Schon nach wenigen Spieltagen des Onlinemeisters kämpfte sich die SG Nalbach-Piesbach auf den ersten Platz in der Tabelle vor - und wich bis zum Abstimmungsende nicht von dieser Position. Das war nicht nur Glück, davon sind die Vereinsvorsitzenden Holger Stöhr und Christian Mosbach überzeugt. "Wir sind bestens organisiert", sagt Stöhr. Per E-Mail haben die beiden nicht nur die rund 500 Vereinsmitglieder über das Spiel informiert, sondern auch andere befreundete Vereine. "Da klicken ja einige heute noch", scherzt Spieler Adrian Reicharth.

Den Trikotsatz, den sie jetzt gewonnen haben, können die Spieler sehr gut gebrauchen, sagt Mosbach. Seit dem sich der 1.FC 1919 Nalbach und die SV 1928 Piesbach vor vier Jahren zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen haben, haben sie nur einen Satz Trikots zur Verfügung. "Wir sind ein kleiner Verein, wir müssen immer sparen", sagt Mosbach.

Nach der Onlinemeisterschaft ist die Mannschaft schon wieder mittendrin in der neuen Saison. Aus der Kreisliga B Losheim ist sie in die Bezirksliga Merzig-Wadern aufgestiegen. Alle Spieler sind der Mannschaft treu geblieben - und acht sind noch dazugekommen. Insgesamt besteht die Mannschaft aus 30 Spielern - zwei Drittel davon kommen aus der Gegend. "Und die von außerhalb fühlen sich schnell wie Einheimische", da ist sich die Mannschaft einig. Der Altersdurchschnitt der Spieler liegt bei etwa 30 Jahren, "das ist aber kein Nachteil, den hohen Altersdurchschnitt machen wir durch unsere Routine wett", sagt Stöhr. "Es gibt ja nicht jung oder alt, sondern nur gut oder schlecht", sagt Trainer Christian Feld.

Für die neue Saison haben sie sich vorgenommen, "sich dauerhaft in der Bezirksliga zu etablieren". An einen weiteren Meistertitel wagen sie noch nicht zu denken. "Aber ausschließen kann man das natürlich nicht", sagt Stöhr. stsch




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