L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (19.09.2017, 01:43)

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SR-Umfrage sieht Maas und Kramp-Karrenbauer gleichauf

Saarbrücken. Wie gestern berichtet, liegt die SPD nach der neuen Umfrage einen Punkt vor der CDU (35 Prozent). Auch die beiden Spitzenkandidaten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Würde man den Ministerpräsidenten direkt wählen können, würden sich 43 der saarländischen Wahlbürger für den SPD-Vorsitzenden Heiko Maas entscheiden, 42 Prozent für die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

In der Frage nach der Zufriedenheit mit der politischen Arbeit ein ähnliches Bild: Kramp-Karrenbauer erreicht zusammen 59 Prozent (zufrieden/sehr zufrieden), Maas 55 Prozent. Unzufrieden äußern sich über die amtierende Regierungschefin 31 Prozent, über den Oppositionsführer 30 Prozent. Bemerkenswert sind noch die Werte für den Linken-Vormann Oskar Lafontaine: Nur 30 Prozent betonen Zufriedenheit, aber 62 Prozent sind nicht zufrieden. Als Ministerpräsident des Saarlandes hatte Lafontaine stets sehr gute Werte erzielt.

Apropos Lafontaine: Die von ihm vehement abgelehnte Schuldenbremse stößt in der Bevölkerung auf klare Zustimmung. Vier Fünftel der Befragten (80 Prozent) finden die Schuldenbremse „richtig“, nur 16 Prozent „nicht richtig“. Auch die theoretisch mögliche Koalition von SPD und Linkspartei („Rot-Rot“ würde nach der repräsentativen Umfrage zusammen 51 Prozent der Stimmen erreichen) stößt auf wenig Gegenliebe: Lediglich 20 Prozent können sich damit anfreunden, aber Dreiviertel (76 Prozent) hält wenig bis nichts von dieser Konstellation. Diese Einstellung ist durchgängig und unabhängig von Alter, Geschlecht oder Bildungsniveau. Dagegen ist die Zustimmung zur von CDU wie SPD gleichermaßen angestrebten großen Koalition eindeutig: 55 Prozent sagen dazu ja, wenn sie von der CDU angeführt wird, und 57, wenn die SPD den Ministerpräsidenten stellt.

Piraten besser als Grüne

Interessant ist auch die Aufschlüsselung der „Sonntagsfrage“ in Altersgruppen. Demnach hat die CDU vor allem Defizite bei den 30- bis 44-Jährigen (25 Prozent), die SPD bei den 18- bis 29-Jährigen (24 Prozent). Nicht wirklich überraschend ist der Umstand, dass überproportional viele junge Wähler (16 Prozent) die noch nicht etablierte Piratenpartei wählen würden.

Bei der Umfrage, die im Auftrag des Saarländischen Rundfunks am 21. und 22. Februar bei 1001 Befragten mit Hilfe computergestützter Telefon-Interviews erhoben wurde, hatte die CDU 35 Prozent, die SPD 36 und die Linkspartei 15 Prozent Zustimmung erhalten. Für die Piraten entschieden sich fünf Prozent, während Grüne (4) und FDP (2) demnach den Einzug in den Landtag bei der Wahl am 25. März nicht schaffen würden. red
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