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SV Auersmacher siegt beim Gedächtnis-Turnier

Kleinblittersdorf. Am Sonntag um 21.02 Uhr waren die Entscheidungen in der Sport- und Spielhalle Kleinblittersdorf gefallen. Fußball-Oberligist SV Auersmacher hatte zum zehnten Mal das eigene Kurt-Doub-Gedächtnisturnier gewonnen. Nach dem 4:1-Finalsieg des SVA über den SV Bübingen war aber auch klar, dass die Bübinger sich nicht fürs Finale der Volksbanken-Hallenmasters Serie qualifiziert haben.

„So doof, wie wir uns in den ganzen Turnieren drangestellt haben, hatten wir es nicht verdient“, meinte Spieler Marc Becker, „vielleicht war die Erwartungshaltung im Umfeld auch zu hoch. Wir haben einige junge Spieler, die da etwas verkrampft waren.“ Mit einem Sieg beim Auersmacher Turnier hätte die Masterstür noch offen gestanden. „Wir haben es nicht hier verspielt, vergeigt haben wir es in Jägersfreude und Limbach (Anm. d. Red: beide Male schied Bübingen vorzeitig gegen unterklassige Gegner aus)“, analysierte Bübingens Trainer Patrick Bähr.

Im Finale war der SVB gegen den SVA letztendlich chancenlos. Andreas Wellner, André Hemmer, Sascha Arand und Valentin Solovej brachten den Oberligisten mit 4:0 in Front, ehe Heiko Lehmann der Ehrentreffer gelang. Für Auersmachers Trainer Jörn Birster waren Endspiel und Halbfinale gegen Limbach/Dorf (8:1) allerdings nur „ein Schaulaufen auf hohem Niveau. Das eigentliche Endspiel war die Viertelfinalbegegnung gegen Köllerbach.“

Dieses Spiel werden die zahlreichen Zuschauer in der proppenvollen Halle sicher lange nicht vergessen. Auersmacher führte nach Toren von Arand, Solovej und Hemmer bereits 3:0. „Normalerweise bekommt man dann gegen Auersmacher eine Packung“, meinte Köllerbachs sportlicher Leiter Peter Groß, „es war schon beeindruckend, wie unsere Mannschaft zurück gekommen ist.“ Dominik Groß, Julien Lücke und Davit Bakhtadze – zwölf Sekunden vor Schluss – sorgten in einer hochklassigen Partie für den Ausgleich. In der Verlängerung fiel kein Tor, und so wurde das Weiterkommen im Siebenmeterschießen entschieden. Den entscheidenden Fehlschuss setze Xavier Novic an die Latte. „Das war schon eine beeindruckende Leistung beider Mannschaften und sicher auch ein würdiges Endspiel im Mastersfinale“, sagte SVA-Trainer Birster, „aber ich rechne auch Wiesbach und Borussia Neunkirchen zum Favoritenkreis.“

1286 Zuschauer sahen an beiden Turniertagen 398 Tore. Vielleicht das schönste markierte Valentin Solovej im Halbfinale gegen Limbach/Dorf. Seinen Fallrückzieher zum 4:1-Zwischenstand hätte auch Klaus Fischer nicht besser hinbekommen. „Ich wollte den Zuschauern etwas bieten“, erzählte der lange Stürmer nachher, „als ich nach Auersmacher kam, konnte ich mit meinen großen Füßen (Anm. d. Red: Größe 46 1/3) in der Halle gar nicht mitspielen. Jetzt geht es besser.“

Gut lief es auch für Auersmachers zweite Mannschaft. Sie schaltete unter anderem Oberligist SV Elversberg II aus, schaffte es ins kleine Finale und musste sich erst dort Limbach mit 3:6 geschlagen geben.

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