A6 Metz/Saarbrücken Richtung Kaiserslautern AS Rohrbach Bauarbeiten, Ausfahrt gesperrt, Einfahrt gesperrt bis 16.10.2017 06:00 Uhr (18.09.2017, 06:59)

A6

Priorität: Dringend

11°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
11°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

SV Auersmacher trifft an diesem Samstag auf SV Bübingen

Im Derby geht es um Platz eins.

Im Derby geht es um Platz eins.

Bübingen/Auersmacher. Beim Fußball-Saarlandligaspiel zwischen dem SV Auersmacher und dem SV Bübingen an diesem Samstag in Auersmacher (16.30 Uhr) geht es für beide Mannschaften um die Meisterschaft. Jedenfalls sieht das Bübingens Trainer Patrick Bähr so. Und das, obwohl er mit seiner Mannschaft auf Platz elf steht – der SV Auersmacher ist Zweiter. „Ich habe immer gesagt, dass diese Klasse zweigeteilt ist“, erklärt Bähr seine exklusive Sicht der Dinge: „Zwischen den ersten Acht und den anderen Mannschaften in dieser Liga liegen sportlich ganz einfach Welten dazwischen. Unser Saisonziel ist Platz neun, also die Meisterschaft der zweiten Tabellenhälfte.“
Wie deutlich der Unterschied zwischen den Mannschaften ganz oben und im unteren Mittelfeld ist, hat wohl kein Verein so deutlich zu spüren bekommen wie der SV Bübingen. Gegen die Spitzenmannschaften setzte es in dieser Saison immer deftige Niederlagen. Das Hinspiel gegen Auersmacher war dabei der Tiefpunkt: Mit 0:7 verlor Bübingen im berüchtigten Derby vor heimischer Kulisse.

So etwas soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen. „Natürlich versuchen wir, das Ergebnis positiver zu gestalten als im Hinspiel. Da waren wir mit den sieben Gegentoren noch gut bedient. Wenn wir mit 0:5 verlieren, ist das für uns ein Erfolg“, beschreibt Bähr.

Sein Gegenüber, SVA-Trainer Jörn Birster, sieht das ein wenig anders: „Na gut, wir haben in den letzten drei Saarlandliga-Duellen immer deutlich gewonnen. Aber man muss auch sehen, dass wir da immer einen glücklichen Spielverlauf auf unserer Seite hatten und früh in Führung gehen konnten.“ Genau darin sieht auch Bähr den taktischen Hauptansatzpunkt: „Wir müssen von Beginn an kompakter stehen, um ein so frühes Gegentor wie bei den letzten Spielen zu vermeiden.“

Ein weiterer, aber weniger analytischer Punkt eint die beiden Trainer. Beide werden ihren Verein nach Saisonende verlassen. Mit dem Unterschied, dass der in Auersmacher seit über zehn Jahren tätige Jörn Birster das Ende seiner Ära selbst bestimmte. Patrick Bähr wurde diese Entscheidung nach sechs Jahren der Zusammenarbeit von der Vereinsseite abgenommen.

Während Birster, der im Sommer von Bernd Degenhardt beerbt wird, mit seinem 1. Vorsitzenden Klaus Thiel nach eigenen Angaben ausgiebig beim Fasching feierte, ist das Verhältnis zwischen Bähr und Vereins-Chef Michael Grenwelge unterkühlt. Öffentlich gehen beide professionell mit dieser Situation um. „Es macht richtig Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten. Wir haben den Klassenerhalt sicher und von daher keinen Druck. Und wir wollen ja wie gesagt noch Meister werden“, sagt Bähr mit einem Augenzwinkern. Grenwelge meint: „Im Moment gibt es da keine Probleme, es geht alles seinen Weg.“

Darüber, ob Maximilian Böhmann – aktuell Torwart beim Oberligisten 1. FC Saarbrücken II – seinen Weg in Richtung Bübingen einschlägt, wird derzeit verhandelt: „Gespräche laufen, aber es steht noch nichts fest“, sagt der Vorsitzende Michael Grenwelge zu einer Verpflichtung des 22-Jährigen, der in Bübingen wohnt. Klar ist hingegen die Nachfolge von Bähr. Es übernimmt Martin Peter, derzeit noch Jugendtrainer bei der JFG Obere Saar.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein