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SVE braucht Fußballwunder: Nach 1:1 gegen Chemnitzer FC wieder auf Abstiegsplatz

War es das mit dem Profifußball in Elversberg? Nach dem 1:1 am Samstag gegen den Chemnitzer FC sind die Chancen der SV Elversberg auf den Klassenverbleib in der 3. Fußball-Liga drastisch gesunken. Die SVE ist kommenden Samstag bei Borussia Dortmund II zum Siegen verdammt. „Es ist noch nicht vorbei. Wir haben noch eine Chance“, sagte SVE-Trainer Roland Seitz.



Vor 1648 Zuschauern im Stadion an der Kaiserlinde in Elversberg änderte Seitz sein Team im Vergleich zum 0:0 bei Jahn Regensburg auf drei Positionen. Dominik Rohracker, Ricky Pinheiro und Muhittin Bastürk mussten auf die Bank. Bernard Itoua, Sascha Wolfert und Nico Zimmermann spielten dafür von Beginn an. Dabei überraschte vor allem der Wechsel von Rohracker zu Wolfert auf der linken Außenbahn. „Rohracker hat in den vergangenen Spielen keine Torgefahr ausgestrahlt“, argumentierte Seitz, der den völlig ungefährlichen Wolfert zur Pause für Serkan Göcer wieder auswechselte.

Den SVE-Spielern konnte man nach 90 Minuten durchaus den Willen zum Sieg unterstellen – mehr aber auch nicht. Jeff Gyasi vergab nach einem Freistoß von Nico Zimmermann aus sechs Metern die Riesenchance zum 1:0 und schoss den Ball über das Chemnitzer Tor (12.). Zimmermann selbst scheiterte in der 27. Minute mit einem Drehschuss aus sieben Metern an CFC-Torhüter Philipp Pentke. Das war es mit den Offensivaktionen der Saarländer vor der Pause. Auf der anderen Seite spielten die Chemnitzer gut mit und gingen durch einen Foulelfmeter von Anton Fink mit 1:0 in Führung. Itoua hatte zuvor Marc Hensel im Strafraum von den Beinen geholt.

Nach dem Seitenwechsel waren die Elversberger weiter bemüht und kamen durch den elften Saisontreffer von Felix Luz zum 1:1 (56.). Einen Freistoß von Milad Salem verwandelte Luz mit dem Kopf ins kurze Eck. Kapitän und Außenverteidiger Marc Groß musste wenig später mit Adduktoren-Problemen vom Platz, für ihn wechselte Seitz Verteidiger Chris Wolf ein. „Ich wollte im Spiel nach vorne nicht alles riskieren und keinen zusätzlichen Stürmer bringen. Bei einer Niederlage hätten wir am letzten Spieltag keine Chance mehr gehabt“, erklärte Seitz.

Was folgte, war eine Schlussphase, in der die SVE höchstens Regionalliga-Format an den Tag legte. Zwar hatten Zimmermann aus zehn Metern (71.) und Salem mit einem Freistoß aus 16 Metern (72.) noch Chancen, doch insgesamt war das viel zu wenig. In der Schlussviertelstunde leistete sich die SVE viele unnötige Ballverluste, verlorene Zweikämpfe und Fehlpässe im Spielaufbau. Gefährliche Szenen im Chemnitzer Strafraum gab es keine mehr. „Vielleicht waren wir müde. Es kann aber auch sein, dass Ängste eine Rolle spielen“, erklärte Seitz.

Am Mittwoch, 18 Uhr, spielt die SVE im Finale des Saarlandpokals in Völklingen gegen den FC Homburg, und am Samstag, 13.30 Uhr, steht das Schicksalsspiel der SVE bei Borussia Dortmund II an. Seit dem 26. Oktober 2013 hat die SVE auswärts nicht mehr gewonnen. Gegen Dortmund II gab es in der Hinrunde zu Hause ein 0:5. Sollte es den Elversbergern gelingen, mit demselben Ergebnis in Dortmund zu gewinnen, wäre der Klassenverbleib perfekt.


HINTERGRUND

Voraussetzung für den Klassenverbleib der SVE (Platz 18, 40 Punkte, Torverhältnis -19) ist ein Sieg bei Borussia Dortmund II. Die SVE bleibt drin, wenn Holstein Kiel (Platz 17, 42 Punkte, +2) bei Darmstadt 98 verliert. Unterhaching (Platz 16, 43 Punkte, -13) kann die SVE nur einholen, wenn Haching in Heidenheim verliert, die SVE gewinnt und sechs Tore aufholt. mwe
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