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SVE erwartet Erfurt an der Kaiserlinde

Die SVE trifft am heute Mittag zu Hause auf Rot-Weiß Erfurt.

Die SVE trifft am heute Mittag zu Hause auf Rot-Weiß Erfurt.

Zuhause top, auswärts flop – so kann man die bisherigen Spiele des Fußball-Drittligisten SV Elversberg nach der Winterpause beschreiben. Alle sieben Punkte im neuen Jahr holte die SVE im Stadion an der Kaiserlinde. An diesem Samstag, 14 Uhr, empfängt sie den FC Rot-Weiß Erfurt zum nächsten Heimspiel.

Während bei den Elversbergern bis auf den langzeitverletzten Alexander Schmieden (Kreuzbandriss) alle Spieler zur Verfügung stehen, gibt es bei RW Erfurt personelle Probleme. Abwehrchef André Laurito fällt mit Nasenbeinbruch aus, die beiden Stürmer Karsten Klammlott (fünfte Gelbe Karte) und Mijo Tunjic (Mittelfußbruch) fehlen ebenfalls. Zudem haben die Erfurter in den vergangenen sieben Spielen keinen Sieg landen können.

„Vom Papier her ist Rot-Weiß Erfurt angeschlagen. Doch was das bedeutet, weiß jeder. Oft geht eine Mannschaft gerade dann an ihre Leistungsgrenze. Wir wissen nicht, was uns erwartet“, sagte SVE-Trainer Dietmar Hirsch am Freitag.
Hirsch selbst hat personell gesehen die Qual der Wahl. Gut möglich, dass der 20-jährige Moritz Zimmer in der Innenverteidigung neben Kapitän Timo Wenzel beginnt. Es wäre sein Startelf-Debüt in der 3. Liga. „Moritz hat in den letzten 20 Minuten in Leipzig sehr gut gespielt, sich für höhere Aufgaben empfohlen“, sagte Hirsch.
Demnach würde Lukas Billick vorrücken und mit Jeff Gyasi und Ricky Pinheiro eine Dreier-Kette im defensiven Mittelfeld bilden. Es gibt allerdings auch die Variante mit zwei defensiven Mittelfeldspielern und dafür einem Offensiven mehr. „Es gibt einige Varianten, wie wir spielen können. Welche wir genau spielen, verrate ich nicht“, sagte Hirsch, der allerdings erklärte, dass Lukas Billick gesetzt ist.

Wo Billick spielen wird, ist ihm nicht wichtig. „Das muss der Trainer entscheiden. Ob ich Innenverteidiger, Außenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld spiele, ist egal. Ich habe auf jeder Position meine Aufgaben zu erfüllen“, sagte Billick, der bei den Rechenspielchen, mit wie vielen Punkten man absteigt oder drin bleibt, nicht mitmacht. „Es sind noch elf Spiele, das ist fast ein Drittel der Saison. Wir wollen am Samstag gegen Erfurt gewinnen. Das interessiert mich am meisten“, sagte der 26-Jährige. Am Saisonende läuft Billicks Vertrag aus. „Wir sind uns einig über eine Vertragsverlängerung, es fehlt nur noch die Unterschrift“, sagte Billick.

Was Trainer Hirsch gegen Erfurt fehlt, sind die Spieler, die seine Taktik genau so umsetzen, wie sie seit vergangenem Dienstag akribisch im Training trainiert wird. „Ich habe noch nie so trainiert. Wir trainieren eine Woche lang genau so, wie wir samstags taktisch spielen sollen. Zudem erfahren wir alles über unsere Gegenspieler. Und es trifft immer alles genau so ein“, sagte Billick.

Trainer Hirsch ist es dabei relativ egal, ob er wie gegen RB Leipzig gleich fünf neue Spieler bringt und auf insgesamt neun Positionen umstellt. „Ehrlich gesagt, kriege ich das gar nicht so mit. Und es interessiert mich auch nicht. Wir haben einen neuen Gegner, eine neue Taktik. Und danach wählen wir die Spieler für die Positionen aus“, erklärte Hirsch seine Planung.
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