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SVE feiert verdienten Derby-Sieg

SVE-Fans beim Sieg gegen den FC Homburg

SVE-Fans beim Sieg gegen den FC Homburg

Auf dem Papier war das Saarderby eine klare Sache: Als Tabellendritter der Fußball-Regionalliga reiste die SV Elversberg zum Vorletzten FC Homburg . Ganz so groß war der Leistungsunterschied gestern Abend zwar nicht. Trotzdem wurde der Vizemeister aus Elversberg bei seinem 2:0 (1:0)-Sieg seiner Favoritenstellung gerecht. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient. Meiner Meinung nach kann er noch deutlicher für uns ausfallen“, sagte Elversbergs Trainer Michael Wiesinger .

 

30 Sekunden waren gespielt, als Elversbergs Lukas Kohler im Homburger Strafraum auftauchte und aus spitzem Winkel das Tor nur knapp verfehlte. Die FCH-Fans unter den 2186 Zuschauern im Waldstadion atmeten tief durch. Nach einer Viertelstunde hatte Homburg seine erste Gelegenheit. Doch Kai Hesses Schuss vom Strafraum aus wurde von der SVE-Abwehr abgeblockt.

 

Eigentor von Colak

Da beide Defensivreihen ihre Aufgaben weitestgehend souverän erledigten, gab es lange Zeit keine weiteren Torchancen. Bis zur 42. Minute. Zunächst rettete Homburgs Innenverteidiger Jure Colak bei einem Kopfball des freistehenden Edmond Kapllani. Nur Sekunden später wurde der Retter aber zur tragischen Figur. Im Mittelfeld verlor Hesse den Ball gegen Elversbergs Kohler. Das Spielgerät kam über Sven Sellentin zu Markus Obernosterer in den Fünfmeterraum. In einer undurchsichtigen Situation spielte Obernosterer den Ball nach innen, wo Colak den Fuß reinstellte und den Ball zum 0:1 ins eigene Netz bugsierte. „Wenn du unten in der Tabelle stehst, dann laufen einfach ein paar Dinge schief. Der schießt mich an und ich komm nicht mehr von der Stelle“, kommentierte Colak sein Eigentor.

 

Die letzte Chance der ersten Halbzeit hatte Homburgs Verteidiger Nils Fischer, der über das Elversberger Gehäuse schoss. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel war es dann wieder die SV Elversberg , die sich zuerst dem gegnerischen Tor näherte. Obernosterer zielte mit seinem Schuss aus 20 Metern aber deutlich zu hoch.

 

In der 55. Minute hatte Colak nach einem Eckball die Gelegenheit zum Ausgleichstreffer. Doch der Kopfball des Homburger Verteidigers ging knapp über die Latte des Elversberger Tors. Aus dem Spiel heraus bestätigten die Gastgeber erneut die offensive Schwäche, die die Mannschaft seit dem Abgang von Stürmer Patrick Schmidt zum Ligakonkurrenten 1. FC Saarbrücken gezeigt hat.

 

Dass die SV Elversberg , die das Spiel ohne allzu großen Aufwand kontrollierte, ebenfalls kaum nennenswerte Torchancen produzierte, fiel kaum ins Gewicht. In der 88. Minute entschied dann Maximilian Oesterhelweg die Partie, als er mit seinem Schuss aus zwölf Metern traf – durch seinen Treffer zog Elversberg dank der besseren Tordifferenz am 1. FC Saarbrücken vorbei auf Tabellenplatz zwei.

 

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