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SVE spielt heute gegen VfB Stuttgart II

Symbolfoto

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27 Spieler, ein Trainer, zwei Co-, ein Torwart- und ein Fitness-Trainer. Im Abschlusstraining des Fußball-Drittligisten SV Elversberg tummelten sich am Freitag 32 Personen im Stadion an der Kaiserlinde. Elf Spieler werden an diesem Samstag, 14 Uhr, im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II auflaufen. Sieben werden auf der Bank sitzen, neun auf die Tribüne müssen.

Trainer Dietmar Hirsch und die Co-Trainer Pascal Bach und Werner Dressel lassen ihre Spieler in Gruppen trainieren, weil der Elversberger Kader so groß ist. Ende Oktober möchten sie bis zu sechs Akteuren das Signal geben, dass sie sich nach neuen Clubs umschauen können. Sportdirektor Roland Benschneider erklärt: „Mit Freddy Kyereh und Salif Cissé haben es zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Kader geschafft, mit denen zu Beginn der Saison keiner gerechnet hat. Wenn der Kader zu groß geworden ist, müssen wir reagieren. Das ist im Profi-Geschäft das normalste der Welt.“

Hirsch sagt zur Reduzierung des Aufgebots: „Wir haben angekündigt, dass wir den Schritt Ende diesen Monats machen möchten, und wir werden ihn auch umsetzen. Wir unterhalten uns täglich darüber, welche Spieler das sein könnten.“ Unruhen in der Mannschaft befürchtet er nicht, sagt aber: „Wenn jemand versucht, schlechte Stimmung zu verbreiten, fliegt er raus.“

 Wer verletzungsfrei ist und nach zwei intensiven Trainingswochen an diesem Samstag auf die Tribüne muss, der hat wohl schlechte Karten und gilt als Kandidat, aussortiert zu werden.
 Die Mittelfeldspieler Daniel Jungwirth und Nico Zimmermann saßen in den vergangenen beiden Liga-Spielen auf der Tribüne. „Natürlich macht man sich Gedanken, aber im Endeffekt sind wir Profis, und so etwas gehört nun mal zum Geschäft. Ich werde weiter mein Bestes geben“, sagt Jungwirth, während Zimmermann das Thema derzeit nicht kommentieren möchte.

Schug: „Immer Vollgas geben“

Marcel Schug spielte in diesen beiden Spielen auf der linken Abwehr-Position, weil Chris Wolf erst rechts ran musste und sich dann verletzte und weil Bryan Melisse die vergangenen drei Spiele nicht im Aufgebot stand. Davor stand Schug nur zwei Mal im Aufgebot. Er sagt: „Natürlich ist im Kopf die Situation, dass es ein paar Spieler treffen wird. Meine Devise ist aber, immer Vollgas zu geben.“

Ähnlich sieht es Kevin Feiersinger. Der Stürmer zählte bis zu seinem Kreuzbandriss vor einem Jahr in der vergangenen Saison zu den besten Elversbergern. Bei Dietmar Hirsch spielt er bislang keine Rolle. In den vergangenen Wochen zählte Feiersinger zu den Stärksten im Training. „Der Kreuzbandriss hat mich natürlich zurückgeworfen, aber ich merke, dass ich immer besser in Form komme. Ich bin 21 Jahre, ich werde meinen Weg machen“, erklärt Feiersinger.
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