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SZ-Leserin wird am Geldautomaten mit Fünf-Euro-Scheinen überhäuft

Eine Börse so prall gefüllt mit Geldscheinen, dass sie nicht mehr zu schließen ist. Auf den ersten Blick ist das ja eine durchaus angenehme Vorstellung – in diesem Fall aber eher ein Kuriosum: Eine Leserin aus Heusweiler berichtet, dass sie am Montagabend um 18 Uhr an der Automaten-Filiale der Sparkasse Saarbrücken in der Karstadt-Passage 300 Euro abheben wollte. Der Automat spuckte das Geld auch aus – allerdings ausschließlich in Fünf-Euro-Scheinen. Und selbst dicht gepresst bringen es 60 solcher Scheine auf eine Stapel-Höhe von immerhin sechs Millimeter – bei gebrauchten Scheinen beult das die Tasche ganz schön aus.

Wieso spuckt ein Bankautomat unhandliche 60 Fünf-Euro-Noten aus? Bernd Heinrichs, Pressesprecher der Sparkasse Saarbrücken, bedauert die für die Kundin unglücklichen Umstände und erklärt, dass es sich um eine technische Panne gehandelt habe. Und zwar um einen Defekt, bei dem eine spezielle Programmierung der Geldautomaten greift: Diese sind so eingestellt, dass sie so lange wie möglich lieber überhaupt Geld ausspucken, als dem Kundenwunsch gar nicht nachzukommen. Und da kann es dann auch zu seltsamen Stückelungen kommen.

Und wer's genau wissen möchte: Der Wert aller im Umlauf befindlichen Fünf-Euro-Scheine beträgt 7,7 Milliarden Euro. Das entspricht etwa 0,9 Prozent des Bargeldes in der Euro-Zone. Gut zehn Prozent der fast 15,2 Milliarden Euro-Scheine sind Fünfer.
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