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Saar-Airport stark wie nie zuvor

Saarbrücken. Der Saarbrücker Flughafen verbuchte 2008 ein neues Rekordergebnis: Mit 518 288 Passagieren wurde das bisher beste Ergebnis überhaupt erreicht. 2007 war die Zahl der Passagiere - vor allem durch den Weggang des Reiseveranstalters Tui und seiner Fluggesellschaft nach Zweibrücken - auf 350 000 abgestürzt. Durch den Einstieg der Air Berlin und den Erfolg der Berlin-Linie konnte der Trend wieder gedreht werden. Der Saar-Flughafen musste 2008 aber zwei Streckeneinbußen beklagen: Die Air Berlin strich ihre Saarbrücken-München-Verbindung und die Luxair kappte schon nach vier Wochen die Linie nach London zum City Airport über Luxemburg.

Der Flughafen Zweibrücken ist im Aufwind: Er zählte 2008 rund 327 300 (2007: 287 000) Passagiere, sagte Flughafen-Sprecher Franz-Rudolf Ubach zur SZ. Wichtigste Stützpfeiler sind die Berlin-Verbindung der Germanwings nach Schönefeld und der Ferienverkehr der Tui. Für den Hunsrück-Flughafen Hahn meldete Mehrheitsgesellschafter Fraport (Frankfurter Flughafengesellschaft) ein leichtes Minus auf 3,939 Millionen Passagiere (minus 1,9 Prozent). Hahn hängt überwiegend am Billigflieger Ryanair.

Gut über die Runden kam der Flughafen Luxemburg (14 Fluggesellschaften, 56 Ziele, 800 Flüge wöchentlich) mit 1,695 Millionen Passagieren (plus 3,5 Prozent gegenüber 2007). Für 2009 rechnet die staatliche Betreibergesellschaft Lux Airport mit gleich vielen Fluggästen. In den drei letzten Monaten 2008 machte sich aber die Wirtschaftskrise mit Rückgängen bis zu elf Prozent allein im Dezember bemerkbar. Den Löwenanteil des Aufkommens in Luxemburg stellt die Luxair (2007: 1,123 Millionen). Für 2008 hat die Luxair ihre Zahlen noch nicht vorgelegt. Die Airline erlitt aber im letzten Vierteljahr deutliche Einbußen im Geschäftsreiseverkehr, während der Ferienverkehr noch gut läuft.

Den stärksten Rückgang verzeichnete der Flughafen Metz-Nancy-Lorraine nahe Louvigny: Minus 45 000 Passagiere (15 Prozent) gegenüber 2007 auf 291 000. Die Zahl der Linienflüge ging um 24 Prozent zurück. Hauptgrund sei der Schienenschnellverkehr Frankfurt-Paris und Paris-Straßburg-Stuttgart. Dieser habe die Einstellung der Flüge von Lothringen nach Paris und Nantes erzwungen. Der von Gebietskörperschaften getragene Airport Lothringen machte 2008 rund 500 000 Euro Verlust.

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