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Saar-Aufschwung macht im Sommer Pause

Regionalverband. Im Juni sank die Arbeitslosenzahl im Regionalverband weiter, wenn auch nicht so stark wie in den Monaten davor. Das geht aus dem gestern vorgelegten Bericht der Arbeitsagentur hervor. Demnach waren knapp 15 000 Personen arbeitslos gemeldet, 80 weniger als im Mai und 710 oder 4,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Zahl aller Arbeitsuchenden ging um 240 auf 27 220 zurück (siehe „Stichwort“). Die Arbeitslosenquote verharrte im Vergleich zum Mai bei 9,2 Prozent (Vorjahr 9,8 Prozent).



"Gute Arbeitsmarktlage hält"

„Die erneut hohe Nachfrage aus der Wirtschaft nach Arbeitskräften zeigt, dass sich die gute Arbeitsmarktlage hält, auch wenn er Rückgang der Arbeitslosenzahl in diesem Monat nicht mehr so deutlich ist“, sagt Hans-Hartwig Felsch, Chef der Agentur für Arbeit Saarland. Er rechne damit, dass sich die Arbeitslosigkeit in den nächsten Wochen auf diesem Niveau halte, da viele Firmen erst nach der Urlaubszeit Leute einstellen.

60 Langzeitarbeitslose mehr Im Juni meldeten sich 860 Menschen nach dem Verlust eines Arbeitsplatzes bei der Agentur. 880 Frauen und Männer fanden wieder eine Stelle. Die Zahl der arbeitslosen Männer sank um 110 auf knapp unter 8000. Dagegen stieg die Zahl der arbeitslosen Frauen um 30 auf rund 7000. 1200 Arbeitslose waren unter 25 Jahre alt, 20 mehr als im Mai. Ihre Zahl sank aber im Vergleich zum Juni 2010 um 12,7 Prozent. Knapp 4400 aller Arbeitslosen waren 50 Jahre und älter. Ihre Zahl sank in den vergangenen vier Wochen um 20, lag aber noch um 1,1 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Anzahl derer, die bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind, blieb seit Mai mit 5240 unverändert, stieg aber im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60.

0,2 Prozent weniger arbeitslos als im letzten Monat

Im Juni waren 3170 Frauen und Männer bei der Arbeitsagentur im Regionalverband arbeitslos gemeldet, 0,2 Prozent weniger als im letzten Monat und 12,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der seit längerem Arbeitslosen, das sind die Kunden des Jobcenters, sank um 0,6 Prozent auf 11 830 und lag um zwei Prozent unter dem Stand von Juni 2010. 2550 offene Stellen im Angebot Unternehmen meldeten 920 weitere offene Stellen. Seit Jahresbeginn suchten Firmen in der Region über den Arbeitgeberservice bereits 5490 Mitarbeiter, 15 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ende des Monats waren noch 2550 Stellen unbesetzt. Die meisten offenen Stellen gab es im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Zeitarbeit, im Baugewerbe, der Gastronomie, den Bereichen Erziehung und Unterricht und Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Viele suchen noch Azubis In diesem Jahr sind die Chancen für Jugendliche auf einen betrieblichen Ausbildungsplatz so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Auch Jugendliche, die bisher Warteschleifen gedreht haben, sollten sich jetzt bei der Arbeitsagentur melden und zugreifen. Der Rückgang der Schulabgängerzahl und der steigende Fachkräftebedarf der Wirtschaft haben nämlich dazu geführt, dass die Zahl offener Ausbildungsstellen die der noch unversorgten Bewerber übersteigt. In der Region suchten Ende Juni noch 860 Jugendliche eine Lehrstelle. 920 Stellen waren noch offen. red/ole

Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, kann unter Tel. (0 18 01) 55 51 11 einen Termin beim Berufsberater vereinbaren. Freie Lehrstellen melden Arbeitgeber unter der Telefonnummer (0 18 01) 66 44 66.

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