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Saar-Betriebe zuversichtlicher

Die September-Konjunktur-Umfrage der Saar-IHK zeigt für einige Branchen wieder zunehmende Geschäfte, etwa im Maschinenbau. Dagegen bleibt die Lage für Autohersteller und in der Stahlindustrie schwierig.


Die Entwickung der Lage- und Erwartungsindikatoren der IHK Saarland im Jahr 2009

Saarbrücken. Die Konjunktur an der Saar erholt sich nach jüngsten Erkenntnissen der Industrie- und Handelskammer (IHK) langsam aber stetig. Gleichzeitig bestünden gute Chancen, „dass die Wirtschaftsleistung an der Saar – übers ganze Jahr gesehen – nicht wesentlich stärker zurückgehen wird als im Bund. Wir rechnen mit einem Minus von fünf bis sechs Prozent im Land gegenüber 4,5 Prozent im Bund“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch. An der September-Kammer-Umfrage beteiligten sich 180 Unternehmen mit 110.000 Beschäftigten.

Demnach ist der IHK-Lageindikator, der die Geschäftslage der Unternehmen widerspiegelt, im September um einen Punkt gestiegen und liegt jetzt fünf Zähler über seinem Tiefststand vom April. Um einen Punkt zugelegt hat auch der IHK-Erwartungsindikator, der sich mit vier Punkten deutlicher im positiven Terrain bewegt als im Vormonat. In einigen exportorientierten Branchen – wie dem Maschinenbau und der Metall verarbeitenden Industrie – „dürfte die Erholung in den kommenden Monaten sogar spürbar an Dynamik gewinnen“, so Giersch.

Damit mehrten sich Anzeichen, dass die Saarindustrie im zweiten Halbjahr überdurchschnittlich von der Erholung profitieren kann, nachdem sie in den ersten Monaten relativ stark in den Sog der weltweiten Rezession geraten war. 19 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage mit gut, 49 Prozent mit befriedigend, 31 Prozent mit schlecht.

Trotz leichter Besserung bleibt die Lage in exportorientierten Industriebranchen – Fahrzeugbau, Stahlindustrie, Maschinenbau – schwierig. Deutlich besser läuft der Dienstleistungsbereich, am besten Versicherungen und die IT-Branche. Überwiegend zufrieden auch der Groß- und Einzelhandel. Die Erwartungen der Betriebe sehen eine weitere Erholung der Saarkonjunktur in den Herbst- und Wintermonaten.

13 Prozent rechnen mit besseren, 78 Prozent mit gleich bleibenden, neun Prozent mit schlechteren Geschäften. Der IHK-Erwartungsindikator (vier Punkte) Saar liegt über dem Ifo-Wert für Deutschland (minus sechs Punkte). In wichtigen Kernbranchen der Saarindustrie überwiegen wieder positive Stimmen. Im Maschinenbau erwartet jeder zweite Betrieb bessere Geschäfte wegen mehr Investitionsnachfrage in asiatischen Schwellenländern, die zum Aufbau der Industrie auf Investitionsgüter „Made in Germany“ setzen. Giersch: „Insgesamt dürfte die Saarindustrie mit anziehender Weltkonjunktur schon bald wieder zum Taktgeber der Saarwirtschaft werden.“ red









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