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Saar-Fußball: SV Auersmacher empfängt Rot-Weiß Hasborn

Hasborn/Auersmacher. Das Spitzenspiel der Fußball-Saarlandliga zwischen dem SV Auersmacher und dem SV Rot-Weiß Hasborn ist ein Duell zweier ungleicher Mannschaften. Beide gehörten als Oberliga-Absteiger in der laufenden Saison von Beginn an zu den Meisterschafts-Favoriten, aber beide bewerkstelligen diese Einschätzung mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Während der SVA, aktuell Tabellenzweiter, weitestgehend auf das Oberliga-Aufgebot der letzten Saison zurückgreifen kann, fand beim SV Hasborn mit dem Trainerwechsel ein Umbruch statt. Am Samstag um 15.30 Uhr wird sich in Auersmacher Saar-Blies-Stadion zeigen, welches der Konzepte derzeit die Nase vorn hat.

„Es wird mit Sicherheit ein interessantes Spiel“, sagt Heiko Wilhelm. Er löste zu dieser Saison Gerd Warken als Trainer des SV Hasborn ab. „Dass sie den Oberligakader quasi erhalten konnten und sich auf ein paar Positionen sehr gut verstärkt haben, ist sicherlich ein Vorteil für Auersmacher. Deshalb sind sie im Moment vielleicht den entscheidenden Schritt weiter wie wir“, meint Wilhelm, der „ein Spiel auf Augenhöhe“ erwartet, bei dem die Tagesform entscheide: „Und ich hoffe, dass wir die an diesem Tag haben werden.“

Ähnliches hofft natürlich auch SVA-Trainer Jörn Birster, der nach der jüngsten 0:3-Niederlage in Jägersburg zwiegespalten ist: „Auf der einen Seite hätte ich mir einen schlagbareren Gegner gewünscht, auf der anderen Seite ist das für uns eine gute Gelegenheit, den Frust aus dem letzten Spiel noch einmal in die Waagschale zu werfen.“ Im Heimspiel gegen Hasborn will Birster gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, nämlich mit einem Sieg wieder zurück in die Erfolgsspur finden und damit einen direkten Konkurrenten distanzieren.

Bei diesem Vorhaben könnten wohl die beiden Top-Stürmer der Konkurrenten eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle spielen. Für den SVA führt Jörg Rau mit 15 Toren die Torjägerliste derzeit an – dicht gefolgt von Matthias Krauß (13 Tore) vom SVH. Dass der 24-jährige Rau nicht nur in der Saarlandliga weiß, wo das gegnerische Tor steht, hat er in den letzten Jahren bewiesen. Den 19 Jahre jungen Matthias Krauß hatte vor dieser Saison niemand auf der Rechnung. Auch sein Trainer Heiko Wilhelm nicht: „Er kam im Sommer aus unserer A-Jugend zu uns. Bei einem 19-Jährigen kann man vorher nicht absehen, wie schnell er sich entwickeln wird. Matthias ist ein Guter, aber muss auch noch viel lernen“, versucht Wilhelm zu relativieren und erklärt: „Er lebt von seiner enormen Schnelligkeit, und wir haben ein sehr starkes Mittelfeld, das ihn gut in Szene setzt. Für seine 19 Jahre ist er vor dem Tor auch schon sehr abgeklärt.“

Ob nun das Konzept des SV Auersmacher oder das des SV Hasborn nach dem Oberliga-Abstieg das bessere ist, entscheidet sich nicht am Samstag. Dennoch wäre ein Sieg laut SVA-Trainer Birster „ein echter Big Point“ im Kampf um die vorderen Plätze.
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