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Saar-Fußballverband reformiert Spielklassen

Püttlingen. Es war in letzter Minute. Eigentlich waren die Anträge schon abgehandelt, zumal der des SV Bübingen ohnehin lange vor dem Verbandstag des Saarländischen Fußballverbandes (SFV) in der Geschäftsstelle hätte eingereicht werden müssen. Aber es war den gut 400 Delegierten im Trimmtreff Püttlingen ein Anliegen. Nicht nur die Zweidrittel-Mehrheit, die es zur Zulassung das Antrags benötigt, kam zusammen, sondern auch eine klare Mehrheit, den Antrag auf Aufhebung des Grätschverbots bei den Alten Herren anzunehmen. Vor zwei Jahren war es eingeführt worden, um Verletzungen zu verhindern, wirklichen Anklang fand es nie, selbst bei vielen Schiedsrichtern.



"Reform der Reform"

Doch das war nicht die wichtigste Reform, die der Püttlinger Verbandstag beschloss. Er beschloss auch eine Reform der Reform. Vor drei Jahren hatte der SFV die saarländische Fußball-Landschaft neu gegliedert, unter anderem die Saarlandliga eingeführt. Doch die damalige Reform hatte ihre Schwächen. „Im zweiten Jahr haben wir gesehen, dass es Probleme gibt“, sagt Adalbert Strauß, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses. So die vielen, kaum vertretbaren Abstiege in dieser Saison in den unteren Ligen. „Es gab eine gewisse Unzufriedenheit. Das hat uns bewogen, da etwas zu ändern“, erklärt Strauß. Fünf Anträge waren beim Verband eingegangen, der Vorstand selbst brachte den sechsten ein, dem die Delegierten dann am Ende zustimmten. „Wir haben verschiedene Ideen mit aufgenommen“, sagt Strauß. Künftig wird es weiterhin eine Saarlandliga, darunter nun aber zwei Verbandsligen, vier Landesligen, sechs Bezirksligen und zwölf Kreisligen geben. Die Zahl der jeweils teilnehmenden Mannschaften wird auf sechzehn reduziert.







Gültig ab kommender Saison

Dieser Beschluss greift bereits ab kommender Saison. Die nächste Saison wird eine Qualifikationsrunde für die neuen Klassen werden, was zu vermehrten Aufstiegen führen wird. Stand jetzt steigen aus den Landesligen jeweils sieben Mannschaften in die neue Verbandsliga auf und aus den Kreisligen vier Mannschaften in die Bezirksligen. Wegen der zurückgehenden Zahl an Mannschaften war die Reform eine Notwendigkeit, sagt Strauß: „Die Entwicklung wird sich fortsetzen, es wird mehr Spielgemeinschaften geben. Aber mit dieser Reform können wir fünf bis sechs Jahre auskommen.“ Zumal auch zweite Mannschaften der Bezirksligisten aufsteigen können – sofern sie das wünschen. Auch das hat der Verbandstag beschlossen.

Auch der Vorstand um Präsident Franz-Josef Schumann wurde für drei Jahre wiedergewählt. Für den scheidenden Vize-Präsidenten Friedel Läpple rückt der 41-jährige Adrian Zöhler nach, und die Aufgaben von Schatzmeister Bernd Urban übernimmt Karl-Heinz Hilpert.

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