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Saar-Grüne raus? Neue Umfrage zur Landtagswahl

Saarbrücken. CDU und SPD wollen bis zur Landtagswahl am 25. März alle Kräfte mobilisieren, um das Kopf-an-Kopf-Rennen zu gewinnen und in einer großen Koalition den Ministerpräsidenten zu stellen. „Diesmal kommt es auf jede Stimme an“, sagte SPD-Generalsekretär Reinhold Jost zum neuen SR-„Saarland-Trend“ von Infratest-Dimap, der die SPD bei 36 und die CDU bei 35 Prozent sieht. „Die Chance zum Wechsel im Saarland ist da.“ Die Saarländer wollten SPD-Landeschef Heiko Maas als Ministerpräsident.

Die CDU sieht sich bestätigt in ihrem Kurs, „auf einen sachlichen Wahlkampf zu setzen und die Interessen des Landes allem voran zu stellen“. Generalsekretär Roland Theis sagte, die Umfrage zeige einen Aufwärtstrend für die CDU; allerdings stellten sich Erfolge bei einem „Inhaltswahlkampf“ nur langsam ein. „Für uns ist klar: Die aggressive Wahlkampf-Rhetorik der SPD verfängt ebenso wenig wie die Schmutzkampagne der Linken.“

FDP und Grüne äußerten die Vermutung, dass die Zuspitzung zwischen CDU und SPD um die Frage, wer die große Koalition als stärkste Kraft anführen kann, derzeit zulasten der kleinen Parteien geht. FDP-Spitzenkandidat Oliver Luksic erklärte zum Ergebnis seiner Partei (zwei Prozent): „Ein Drei-Parteien-Parlament ist nicht gut für das Land und die Demokratie. Eine große sozialdemokratische Koalition mit Opposition nur von links verschiebt die politische Achse des Landes.“ Er sprach aber von einem „Aufwärtstrend“, der „seit dem Wochenende klar spürbar“ sei. Grünen-Generalsekretär Markus Tressel, dessen Partei in der Umfrage bei vier Prozent steht, räumte ein: „Wir sind natürlich nicht zufrieden mit dem Ergebnis dieser Umfrage. Dennoch ist sie ein Ansporn, jetzt noch stärker bis zum 25. März für starke Grüne zu kämpfen.“ Starke Grüne würden „vor dem Hintergrund der drohenden großen Koalition mehr denn je gebraucht“.

Die Linke (15 Prozent) wies darauf hin, dass ihre Wahlergebnisse in der Vergangenheit immer sechs Prozentpunkte höher gelegen hätten als in den Umfragen. Wenn man dies berücksichtige, könne die Linke mit diesem Ergebnis zufrieden sein. kir
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