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Saar-Grüne wollen E-Mobile im Nahverkehr

Saarbrücken. Die Landesregierung möchte „das Saarland, und langfristig auch den Großraum Saar-Lor-Lux, zu einer Modellregion für nachhaltige, moderne und intelligente Mobilität machen“. Das hat Umweltministerin Simone Peters (Grüne) am Freitag in Saarbrücken angekündigt.

Verknüpfung von Elektromobilität und ÖPNV

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde vom Ministerium ein integriertes Mobilitätskonzept entwickelt, das eine Verknüpfung von Elektromobilität und ÖPNV anstrebt.

Peter gab offiziell grünes Licht für den Start des Projekts „e-Mobil Saar“, in dem das Ministerium mit der VGS Verkehrsmanagement- Gesellschaft Saar, der DB Fuhrpark-Service GmbH, dem Institut für Zukunfts-Energie- Systeme (IZES, Saarbrücken) und dem Berliner Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (innoZ) zusammen arbeitet. Die Partner wollen bis Mitte 2013 für eine „intensive und schlüssige Vernetzung von Elektrofahrzeugen mit dem öffentlichen Nahverkehr“ sorgen.

Von Bahn oder Bus auf bereit stehende Elektroautos, E-Roller oder E-Fahrräder

Dafür stehen 5,3 Millionen Euro zur Verfügung, von denn der Bund im Rahmen des nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität 3,5 Millionen Euro übernimmt.

Künftig sollen die Bürger flexibel von Bahn oder Bus auf bereit stehende Elektroautos, E-Roller oder E-Fahrräder umsteigen, um möglicherweise an anderer Stelle wieder mit Bus oder Saarbahn weiterzufahren. Im Rahmen des Projekts sollen im ganzen Saarland Verleihstationen mit einem Fuhrpark-Verbund inklusive der notwendigen Ladesäulen-Infrastruktur aufgebaut werden. Mit einem eigenen Buchungssystem sollen die Kunden Routen und Fortbewegungsmittel komfortabel auswählen können. Eine „Umweltkarte“ soll auch das Bezahlen unkompliziert machen. IZES und innoZ betreuen das Projekt wissenschaftlich, um zu überprüfen, ob und wie das Ganze funktioniert.

„Der ideale Ort“ für das Modellprojekt

Für Ministerin Peter ist das Saarland mit seiner hohen Verkehrsdichte und als bedeutender Automobilstandort „der ideale Ort“ für das Modellprojekt. „Dadurch können wir hier zu einem Innovationsstandort moderner Mobilität werden und gleichzeitig ein wichtiges Signal zur Nachhaltigkeit im Verkehr setzen“, erklärte sie. in

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