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Saar-Kicker fühlen sich beim 1. FC Nürnberg wohl

Wollscheid gehört zu den Jüngsten in der Mannschaft

Zur ersten Einheit in Nürnberg nach dem Trainingslager in Belek in der Türkei trägt Wollscheid den Wasserkasten zum Spielfeldrand. Er gehört zu den Jüngsten in der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking – und ist trotz seines steilen Aufstiegs im vergangenen Jahr am Boden geblieben.

Der Heimat ist er weiterhin sehr verbunden. Einmal im Monat besucht Wollscheid die Heimspiele des SV Morscholz. Dort, wo sein zu Hause ist. Und ist nun ein bisschen stolz, weil ein Bild von ihm an der Wand im Clubheim hängt. Regelmäßig schaut Wollscheid auch auf die Ergebnisse des FCS und „drückt seinen ehemaligen Kollegen die Daumen“.

Die muss er auch für den Nürnberger Publikumsliebling Mike Frantz drücken, den Wollscheid als „Spaßvogel“ bezeichnet, „mit dem es immer etwas zu lachen gibt“. Denn der Angreifer erschien am Dienstag nicht auf dem Trainingsgelände. Obwohl er wieder ins Training einsteigen sollte. In der Erlanger Uniklinik wurde der 24-Jährige untersucht. Diagnose: Muskelfaserriss im Oberschenkel. Zum Rückrundenstart am Samstag wird er fehlen. Bader sagt über den Ex-Saarbrücker: „Sein Talent geht weit, aber der Körper muss mithalten.“

Frantz ist Stammspieler in Nürnberg, doch seine Gesundheit macht ihm immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Aber der Offensivspieler, von dessen möglichem Wechsel nach England in die Premier League Bader nichts wissen will („Er wird immer wieder zurückgeworfen und ist deshalb gut bei uns aufgehoben“) hat im Verein einen Stein im Brett. Von allen Seiten wird ihm bescheinigt, dass er sein Herz am rechten Fleck trägt. Vor allem die Fans sind begeistert: „Frantz ist ein Arbeitstier, weil er sich bei jedem Spiel absolut verausgabt. Er ist sehr freundlich“, sagt FCN-Anhänger Gerhard Dabi.

Und so gibt es in den kommenden Monaten fußballerisch noch viel zu tun, für die zwei ehemaligen und den einen Noch-Saarbrücker. Zeitz wird sich im Sommer nach seinem Wechsel behaupten müssen, Wollscheid steht gegen Gladbach erst das zweite Mal in der Startelf. Und wenn Frantz seine Verletzung schnell überwindet, flitzt er bald wieder für Nürnberg über den Rasen, so wie ihn das Publikum liebt.

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